Donnerstag, 31. August 2017

Premiumweg Menzenschwander Geißenpfad, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Menzenschwander Geißenpfad, einer der Genießerpfade des Schwarzwalds.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Premiumweg. Im vorangegangenen Post sind wir entgegen dem Uhrzeigersinn im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei in das hinterste Klusental gekommen. Heute geht die Wanderung weiter.

Es geht nun am rechten Rand des Klusenbachtals wieder talauswärts. Kurz vor dem Erreichen des Menzenschwander Wasserfalls zweigt der Menzenschwander Geißenpfad nach rechts ab (im Sommer 2017 etwas undeutlich markiert) und führt hinauf zum Rastplatz und Aussichtspunkt "Schesselong dü Boah". Dies ist aus dem Französischen eingedeutscht und bedeutet soviel wie Waldsofa.


Auf einem Pfad geht es nun hinab zum Fahrweg. Die Wegführung des Menzenschwander Geißenpfads ist jetzt etwas verwinkelt. Es geht entlang des Fahrwegs noch einmal ein Stück hinauf, um zum oberen Eingang zu den Menzenschwander Wasserfällen zu kommen.

Entlang der Wasserfälle geht es jetzt abwärts bis zum Talboden. Hier wendet man sich nach rechts und kommt zum Parkplatz Wasserfall. Nun geht es hinein ins Krunkelbachtal. Der Rundweg im Krunkelbachtal ist kürzer und einfacher als der vorangegangene Rundweg im Klusenbachtal.

Erneut führt der Weg durch Weidwiesen. Einige der Wiesen sind äußerst blumenreich. Im Krunkelbachtal wurde in den 1960er Jahren Uranerz entdeckt. Gemäß einer Informationstafel wurden Probeschürfungen durchgeführt. Bis zu 50 Tonnen Erz wurden täglich aus dem Berg heraustransportiert. Angeblich war dies die größte Lagerstätte von Uranerz in Europa. Die Förderung wurde 1989 aus Umweltschutzgründen und wegen fehlender Rentabilität eingestellt. Der Grubeneingang wurde zugeschüttet. Die Stollen wurden geflutet.

Im Krunkelbachtal werden zwei Quellen gefasst, die für Therapiezwecke und Erholungszwecke nach Menzenschwand geleitet werden. Dies ist zunächst mal die Radonquelle, zu der ein kurzer Stichweg vom Menzenschwander Geißenpfad aus führt. Man sieht die Quelle nicht. Sie ist unterirdisch gefasst. Über der Fassung wurde eine Holzhütte erbaut. Dann folgt direkt am Weg die Fluoritquelle, von der ebenfalls nur eine Hütte über der Quellfassung zu sehen ist.

Man überquert kurz darauf den Krunkelbach. Dann geht es wieder talauswärts. Einmal beschreibt der Premiumweg einen kurzen Umweg durch eine Weide. Hier geht es direkt zwischen weidenden Kühen hindurch. Schließlich erreicht man den Startpunkt des Premiumwegs beim Mösleparkplatz.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege des Schwarzwalds. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.


Blick auf die Klusenmoräne, eine Endmoräne des Albtalgletschers
Durchbruch des Klusenbachs durch die Klusenmoräne (im Mittelgrund rechts der Bildmitte bei den beiden Tannen)
Rast- und Aussichtpunkt "Schesselong dü Boah", eine Eindeutschung aus dem Französischen, was soviel wie Waldsofa heißt
Menzenschwander Wasserfall
Im Krunkelbachtal bei Menzenschwand
Blumenwiese im Krunkelbachtal
Fassung der Radonquelle im Krunkelbachtal
Weide im Krunkelbachtal
Blick auf den Talschluss des Krunkelbachtals
Blick vom Ausgang des Krunkelbachtals auf die Weidfelder am Osthang des Menzenschwander Albtals

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