Freitag, 2. September 2011

Premiumweg "Genießerpfad zum Panoramastüble" bei Baiersbronn, Teil 1


Im Post vom 09.07.2011 in diesem Blog war ja bereits die Rede davon: Baiersbronn hat unter dem Titel "Genießerpfade" vier neue Wanderwege eingerichtet. Diese neuen Wege wurden im Mai 2011 vom Deutschen Wanderinstitut e.V. mit dem Label Premiumweg zertifiziert. Alle vier Wege sind als Rundweg angelegt und führen unter anderem zu mindestens einer bewirtschafteten Hütte in Aussichtslage.

Jetzt wollen wir einen dieser Genießerpfade ausprobieren, den Genießerpfad zum Panoramastüble. Der Genießerpfad zum Panoramastüble startet im Baiersbronner Ortsteil Schwarzenberg direkt an der Haltestelle Schwarzenberg der Murgtalbahn. Der Weg ist 10,4 Kilometer lang. Im Rahmen der Zertifizierung hat der Weg vom Deutschen Wanderinstitut e.V. eine Erlebnispunktzahl von 57 Punkten erhalten. 


Der Haltepunkt Schwarzenberg befindet sich im Verlauf der Strecke Rastatt - Freudenstadt (Murgtalbahn). Einmal pro Stunde und Richtung hält dort ein Zug. Die Eilzüge zwischen Karlsruhe und Freudenstadt halten nicht in Schwarzenberg. Reist man mit dem Auto an, verlässt man in Schwarzenberg die B 462 (Murgtalstraße) und biegt nach Nordosten auf die Kirchstraße ab. Nach wenigen Metern steht man vor dem Gleis der Murgtalbahn. Links befindet sich der Haltepunkt Schwarzenberg. Vor dem Bahnübergang biegt man nach links ab auf einen asphaltierten Weg, der parallel zur Murgtalbahn verläuft. An diesem Weg sind Parkplätze markiert.


Der Rundweg verläuft auf beiden Seiten der Murg. Die längere Strecke, die auch den wesentlich größeren Höhenunterschied beinhaltet, befindet sich auf der rechten (östlichen) Murgseite. Auf dieser Seite befindet sich auch das Panoramastüble. Außer direkt beim Bahnhof Schwarzenberg quert der Rundweg beim nördlichen Nachbarort Schönmünzach die Murg.

Ein Verirren im Wegverlauf ist wegen der guten Markierung nahezu ausgeschlossen. Ein wenig Kritik soll hier trotzdem geübt werden. Am Ausgangspunkt in Schwarzenberg fehlt eine Informationstafel zum Weg mit einer Karte des Wegverlaufs. Das sollte bei Premiumwegen eigentlich Standard sein. Zum Beispiel befinden sich bei den Ausgangspunkten der sieben Premiumwege bei Albstadt auf der Schwäbischen Alb jeweils gutgemachte und ausführliche Informationsfafeln mit Text, Bildern und einer genauen Karte. Selbst die Beschilderung des Wegs ist am Ausgangspunkt Schwarzenberg nicht optimal. So ist der Namenszusatz Genießerpfade auf einem in zwei Richtungen zeigenden Wegweiserschild so angebracht, dass die richtige Richtung nicht eindeutig abgelesen werden kann. Und nur eine der beiden Richtungen des Schilds ist die richtige Richtung. 

Vielleicht kann man bei Gelegenheit diese Defizite beseitigen. Denn eines ist klar: ohne genaue und appetitanregende Information wird man kaum Besucher auf die Wanderwege locken können, auch nicht auf Premiumwege.

In den beiden folgenden Posts in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Genießerpfads zum Panoramastüble. Die gewählte Wegrichtung ist entgegen dem Uhrzeigersinn.     

Hier gibt es eine Übersicht über alle Premiumwege im Schwarzwald.

Das Markierungszeichen des Genießerpfads zum Panoramastüble ist in kurzen Abständen im Wegverlauf vorhanden.
Bei den Wegverzweigungen wurde die vorhandene Beschilderung mit dem Schriftzug Genießerpfade ergänzt.   

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