Sonntag, 3. Mai 2015

Fernsicht vom Hohlohturm bei Kaltenbronn

Wer kennt das nicht: Man hat einen bekannten Aussichtspunkt erreicht oder einen Aussichtsturm bestiegen. Und dann hat man keine Sicht. Eine Nebelbank hat sich gerade um den Turm gelegt. Oder die Luft ist diesig, so dass man nur wenige Kilometer weit sieht.

Umso wertvoller sind die Tage, an denen klare Sicht herrscht. Diese Tage sind nicht planbar. Und oft hat man an solchen Tagen etwas anderes zu tun als zum Beispiel im Schwarzwald einen Aussichtsturm zu besteigen. Hin und wieder klappt es aber doch mit der Fernsicht. So gab es im April 2015 einen Tag mit wundervoller Klarheit. Und zufällig war ich an diesem Tag in der Nähe des Hohlohturms bei Kaltenbronn. Obwohl der Hohlohturm bereits das Thema in diesem Blog war, gibt es somit heute einen weiteren Post in diesem Blog über die Fernsicht vom Hohlohturm.

Die Fernsicht ging an diesem klaren Apriltag bis zu den Vogesen, dem Pfälzer Wald, der Schwäbischen Alb, dem Stromberg und dem Südschwarzwald mit dem Feldberg. Nur die Alpen waren nicht zu sehen und es ist nicht klar, ob die Alpen vom Hohlohturm überhaupt sichtbar sind.


Siehe auch:
Aussicht vom Hohlohturm bei Gernsbach-Kaltenbronn im Post vom 04.04.2010 in diesem Blog

Hier gibt es eine Übersicht über alle Aussichtstürme des Schwarzwalds.  


Blick vom Hohlohturm in Richtung Süden: Am Horizont zeigt sich der im April noch schneebedeckte Feldberg im Südschwarzwald.
Blick vom Hohlohturm in Richtung Nordosten: Hier sieht man den Hauptzugangsweg zum Hohlohturm von der Passhöhe Schwarzmiss an der L76b (Bad Wildbad - Murgtal). Im Hintergrund tieft sich das Eyachtal ein, ein Seitental des Enztals. 
Blick vom Hohlohturm in Richtung Südsüdosten: Das links im Bild sichtbare Tal ist ein Seitental des Großen Enztals. Es führt von Bad Wildbad hinauf nach Kaltenbronn. Am Horizont sieht man die Schwäbische Alb.
Blick vom Hohlohturm in Richtung Norden: Die hier sichtbaren Erhebungen sind der Vogelhartskopf (links) und der Langmartskopf (rechts). Über den Langmartskopf verläuft der Westweg von Pforzheim her kommend zum Hohlohturm.
Blick vom Hohlohturm in Richtung Nordwesten: Am Horizont erhebt sich der Pfälzer Wald hinter der Oberrheinischen Tiefebene. Der Hügel im Mittelgrund etwas rechts der Bildmitte ist der Eichelberg nördlich von Gaggenau.
Blick vom Hohlohturm in Richtung Nordwesten: Hier blickt man auf das untere Murgtal. Im Mittelgrund erhebt sich der Bergkamm, der das Murgtal vom Oostal mit Baden-Baden trennt. Man sieht zwei Hausberge von Baden-Baden, den Merkur (rechts der Bildmitte, ein auffallender Kegelberg) sowie den Fremersberg (linke Bildhälfte, eine Kette weiter hinten und letzte Erhebung vor dem Oberrheintal). Am Horizont erhebt sich der Pfälzer Wald.
Blick vom Hohlohturm in Richtung Westen: Am Horizont links im Bild erheben sich die Nordvogesen. Unten im Mittelgrund verläuft das Murgtal (von links nach rechts). In der Bergkette hinter dem Murgtal sieht man in der linken Bildhälfte einen auffallenden unbewaldeten Streifen. Dies ist der Skilift beim Bergpass Rote Lache. 
Blick vom Hohlohturm in Richtung Südwesten: In der Bildmitte im Hintergrund erhebt sich die Hornisgrinde, der höchste Berg des Nordschwarzwalds. Im April ist dieser Berg noch schneebedeckt. In der rechten Bildhälfte im Hintergrund ist die Badener Höhe, der nördlichste Tausender des Schwarzwalds. In der linken Bildhälfte sieht man weitere (schneebedeckte) Berge des Hauptkamms des Nordschwarzwalds (Schliffkopf, Altsteigerskopf). 

1 Kommentar:

  1. Dass die Alpen von dort sichtbar sind, war bereits beim Bau des Hohlohturms klar. Fotos gibt es davon z. B. hier:

    http://1rl.de/fotos/schwarzwald/alpenblick-001.html

    AntwortenLöschen