Donnerstag, 27. Januar 2011

Gengenbach: Kreuzungspunkt von Wanderwegen


Das 11.000 Einwohner-Städtchen Gengenbach im unteren Kinzigtal im Mittleren Schwarzwald und an der Deutschen Fachwerkstraße ist ein herausragender Treffpunkt von Wanderwegen des Schwarzwaldvereins. Nicht weniger als vier Fernwanderwege führen durch die Stadt bzw. beginnen dort. Dazu kommen noch einige regionale und lokale Wanderwege.

Der 112 Kilometer lange Kandel-Höhenweg führt mitten durch die Altstadt von Gengenbach. Dies ist ein Fernwanderweg mit fünf Tagesetappen von Oberkirch nach Freiburg. Gengenbach liegt am Ende der ersten Etappe.  Das Zeichen des Kandel-Höhenwegs ist eine rote Raute mit weißem K.

Beim Obertor am Rand der Altstadt von Gengenbach beginnt der Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach. Dieser Weg ist 51 Kilometer lang und besteht aus drei Tagesetappen. Sein Wegzeichen ist die blaue Raute auf gelbem Grund.


Ein weiterer Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins durch Gengenbach ist der Ortenauer Weinpfad. Dieser Weg beginnt in Gernsbach im Murgtal und führt bis nach Diersburg. Der 103 Kilometer lange Weg besteht aus sieben Tagesetappen. Sein Zeichen ist eine rote Raute mit blauer Weintraube auf weißem Grund. Gengenbach liegt am Ende der sechsten Etappe. 


Der Kinzigtäler Jakobusweg ist mit der Jakobsmuschel bezeichnet, jedoch zusätzlich auch in die Wanderwegbeschilderung des Schwarzwaldvereins integriert. Das Zeichen des Schwarzwaldverens für den Jakobusweg ist die gelbe Raute. Der Kinzigtäler Jakobusweg führt in sieben Tagesetappen und auf 120 Kilometern Länge von Lossburg nach Kehl. Gengenbach ist am Ende der fünften Etappe.


Zusätzlich gibt es noch eine Menge regionaler und lokaler Wanderwege mit Ausgangspunkt Gengenbach, darunter der Tälerpfad nach Biberach.

Man kann von Gengenbach aus einige Spaziergänge im Verlauf der genannten Fernwanderwege machen. Der Kandel-Höhenweg und der Kinzigtäler Jakobusweg führen gemeinsam von der Altstadt hinauf auf die Jakobuskapelle auf dem Bergle mit einer schönen Sicht über die Stadt und das untere Kinzigtal (Hinweg ca. eine halbe Stunde). Der Kandel-Höhenweg und der Ortenauer Weinpfad führen gemeinsam über die Kinzig und dann weiter zu einer Ausgrabungsstätte eines römischen Brennofens (Hinweg ca. 20 Minuten).

Hier gibt es eine Übersicht über die Deutsche Fachwerkstraße im Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Fachwerkstädten befassen, verlinkt.
Das Rathaus von Gengenbach stammt aus dem 18. Jahrhundert. Durch die Arkadenfront hindurch verlaufen der Kandel-Höhenweg, der Ortenauer Weinpfad und der Kinzigtäler Jakobusweg.
Beim Obertor in Gengenbach beginnt der Querweg Gengenbach-Alpirsbach. Außerdem verlaufen der Kandel-Höhenweg, der Ortenauer Weinpfad, der Kinzigtäler Jakobusweg und der Tälerpfad durch das Tor hindurch.
Neben der Jakobuskirche auf dem Bergle befindet sich ein Stein, der auf den Kinzigtäler Jakobusweg hinweist. Bei der Jakobuskirche führt auch der Kandel-Höhenweg vorbei.
Wegweiser beim Bahnübergang im Verlauf der Brückenhauser Straße bei der Kreuzung Friedrichstraße / Brückenhäuser Straße in Gengenbach: Ausgeschildert sind der Kandel-Höhenweg, der Ortenauer Weinpfad, der Kinzigtäler Jakobusweg sowie namenlose regionale und lokale Wanderwege.
Blick auf die Kinzig stromaufwärts von der Brücke im Verlauf der Brückenhauser Straße: die Brücke befindet sich unmittelbar südlich der Altstadt von Gengenbach und der Schwarzwaldbahn. Über die Brücke verlaufen der Kandel-Höhenweg und der Ortenauer Weinpfad. Der Kinzigtäler Jakobusweg führt von der Brücke aus am orographisch rechten Kinzigufer flussabwärts.
Wegweiser am Waldrand nördlich von Gengenbach am Ende des Wolfswegs: hier trennen sich, von Gengenbach her kommend, der Ortenauer Weinpfad und der Querweg Gengenbach-Alpirsbach.
 

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