Donnerstag, 30. September 2010

Feldbergsteig - ein Weg der Superlative


Über die Gipfel und durch die Berghänge des Feldbergs führt der neue Feldbergsteig. Er bietet ein Naturerlebnis der Spitzenklasse.

Einigermaßen gut zu Fuß sein sollte man schon, wenn man den Feldbergsteig begeht. Seine Länge beträgt 12 Kilometer. Es gibt mehrere Anstiege, der letzte Anstieg vom Feldsee hoch zum Feldbergpass kann ganz schön anstrengen. Der Feldbergsteig wurde vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumweg ausgezeichnet. Er erhielt eine Erlebnispunktzahl von 77 Punkten.

Start- und Endpunkt des Wegs ist am Feldbergpass. Der Weg führt hoch zum Seebuckgipfel des Feldberg, dann über den Grüblesattel zum Feldberg-Höchsten. Von dort wird zur St. Wilhelmer Hütte abgestiegen. Anschließend führt der Weg auf die wilde Nordseite des Feldbergs, zuerst in das Zastler Loch mit der Zastler Hütte. Ein weiterer Anstieg leitet hinüber zur Baldenweger Hütte. Entlang eines wilden Bachlaufs geht es von dort nach Nordosten abwärts und später horizontal und fallend zum Feldsee. Der letzte Teil des Feldbergsteigs führt vom Feldsee durch den Bannwald Feldseewald hinauf zum Feldbergpass.


Sonntag, 26. September 2010

Klosterruine Frauenalb


Im Jahr 1853 brannte das ehemalige Benediktiner-Nonnenkloster Frauenalb einschließlich der barocken Klosterkirche vollständig aus. Über 150 Jahre später stellt man heute staunend fest, dass die Außenmauern der Kirche und der Klostertrakte immer noch nahezu vollständig erhalten sind.

Frauenalb befindet sich im Südteil des Albtals. Das Albtal schneidet sich im Norden bei Ettlingen in den Schwarzwald ein und verläuft nach Süden bis südlich von Bad Herrenalb. Frauenalb befindet sich im Albtal vier Kilometer nördlich von Bad Herrenalb.

Durch das Albtal verkehrt die Stadtbahn von Karlsruhe bis nach Bad Herrenalb. Nur wenige Gehminuten von der Klosterruine entfernt hält die Stadtbahn an der Haltestelle Frauenalb - Schielberg. Bei der Klosterruine befinden sich Parkplätze. Der Albtalweg oder Graf-Rhena-Weg, ein regionaler Wanderweg des Schwarzwaldvereins, führt direkt an der Klosterruine vorbei. 

Mittwoch, 22. September 2010

Wetterfahnenhütte auf dem Wildbader Kopf bei Bad Wildbad


Nordwestlich des Zentrums von Bad Wildbad ragt der Wildbader Kopf aus der Hochfläche gegen das Enztal vor. Nur wenig unterhalb der Hochfläche wurden im Jahr 2002 auf einem vom Wald geräumten Grundstück eine Unterstandshütte gebaut sowie eine Wetterfahne errichtet. Konsequenterweise heißt die neue Hütte Wetterfahnen-Hütte.

Von der Hütte hat man einen schönen Blick auf das Enztal zwischen Bad Wildbad und Calmbach sowie auf die umgebenden durchgehend bewaldeten Höhen. In der Umgebung der Hütte lässt es sich angenehm rasten.

Im Zentrum von Bad Wildbad in der Paulinenstraße oberhalb der Kreisverkehrsanlage im Verlauf der König-Karl-Straße ist die Wetterfahnenhütte mit einer Entfernung von 1,2 Kilometer ausgeschildert. Man folgt zunächst der blauen Rautenmarkierung, dann der gelben Raute. Der Weg führt noch innerhalb der Bebauung über eine fast endlose Treppenreihe, die sogenannte Himmelsleiter, nach oben. Weiter oben im Wald verläuft der Weg im Zick-zack nach oben. Insgesamt ist ein Höhenunterschied von fast 300 Meter zu bewältigen. Die Rast an der Hütte hat man sich damit auf jeden Fall verdient. 

Sonntag, 19. September 2010

Saiger Höhe bei Lenzkirch


Zwischen dem Titisee im Norden und dem Tal der Haslach bei Lenzkirch im Süden erstreckt sich ein Höhenzug, der im Hochfirst, 1190 m, gipfelt. Westlich des Hochfirst liegt die Saiger Höhe.

Die Saiger Höhe sind zwei verschiedene Dinge. Ein bewaldeter Gipfel mit einer Höhe von 1055 m ü NN heißt Saiger Höhe. Dieser Gipfel bietet keinerlei Aussicht. Saiger Höhe heißt jedoch auch eine Ansammlung von Häusern zwischen diesem Gipfel und dem Hochfirst. Diese Häusergruppe gehört zum etwas tiefergelegenen Dorf Saig, das wiederum ein Ortsteil von Lenzkirch ist.

Von der Häusergruppe Saiger Höhe aus hat man einen schönen Blick über die Wiesen in Richtung Süden. Der Blick nach Norden ist durch Wald versperrt.

Mittwoch, 15. September 2010

Bannwald Sägberghang bei Frauenalp


Im Albtal zwischen Frauenalp im Norden und Bad Herrenalb in Süden befindet sich der Bannwald Sägberghang.

Der Bannwald Sägberghang wurde im Jahr 1998 verordnet und hat eine Größe von 53 Hektar. Der Bannwald erstreckt sich über einen nach Osten gerichteten Berghang des Sägbergs von der Hochfläche auf 550 Meter ü NN bis hinab ins Albtal auf 350 Meter ü NN. Im unteren Teil des Bannwalds dominiert die Buche, im oberen Teil ist die Fichte stärker vertreten. Teile der Fichtenbestände sterben in Folge des Borkenkäferbefalls ab.

Der Bannwald Sägberghang gehört zu den eher stillen Bannwäldern im Lande. Er wird von der Forstverwaltung nicht beworben, Informationen für Besucher vor Ort sind nicht vorhanden. Es kostet deshalb etwas Mühe, will man den Bannwald näher erkunden.

Samstag, 11. September 2010

Rundweg Nr. 2 auf dem Bad Wildbader Sommerberg


Sechs ausgeschilderte Rundwege gibt es auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad. Heute geht es um den Rundweg Nr. 2. Dieser Rundweg hat eine Länge von 3,5 Kilometern bei einem zu bewältigenden Höhenunterschied von 60 Metern.

Ausgangs- und Endpunkt aller sechs Rundwege ist die Bergstation der Sommerbergbahn, einer Standseilbahn von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg. Aktuell ist bei der Sommerbergbahn zu beachten, dass vom 30. November 2010 bis zum Herbst 2011 eine Großrevision stattfindet, in deren Rahmen Teile der Bahnstrecke vollständig neu gebaut werden. Während dieser Zeit verkehrt die Sommerbergbahn nicht. Statt dessen gibt es einen stündlichen Busersatzverkehr von Bad Wildbad zum Sommerberg. Der Sommerberg ist auf einer steilen Straße auch mit dem Auto zu erreichen. Ein Großparkplatz befindet sich einige Höhenmeter unterhalb der Sommerbergsiedlung.

Bevor man auf den Rundwegen durch den schönen Wald auf dem Sommerberg und an interessanten Details von Natur und Kultur vorbeigeht, sollte man sich auf den Tafeln bei der Bergstation der Sommerbergbahn über den genauen Wegverlauf informieren. Denn trotz zahlreicher Wegschilder gibt es doch zuweilen im Gelände Unklarheiten oder Zweideutigkeiten beim Wegverlauf. 

Dienstag, 7. September 2010

Der Feldsee - ein Karsee am Fuß des Feldbergs


Der Feldsee ist wohl der großartigste Karsee des Schwarzwalds. Er befindet sich im Südschwarzwald am Fuß des Seebuck, des östlichen Feldberggipfels. Dabei ist der Südschwarzwald gegenüber dem Nordschwarzwald unterlegen, was die Zahl der Karseen betrifft.

Der 34 Meter tiefe Feldsee hat fast schon einen alpinen Touch. Dazu tragen bei die Feldseewand, eine imposante Felswand über dem Nordwestufer des Sees, sowie die sogenannte Tauernrinne, eine Lawinenbahn, die unmittelbar vom Seebuckgipfel des Feldberg zum Feldsee herabführt.

Am schnellsten erreicht man den Feldsee vom Feldbergpass aus. Dort befinden sich viele Parkplätze, vor allem bei der Talstation der Seilbahn zum Seebuck. Der Feldbergpass wird auch häufig von Linienbussen angefahren.

Von der Talstation der Seebuckbahn folgt man dem Feldbergsteig, der in 1,4 Kilometer und mit einem Höhenunterschied von 150 Metern hinabführt zum Feldsee. Hierbei geht man durch den Bannwald Feldseewald hindurch, ein Stück Urwald am Feldberg. Anstrengender ist dann der Rückweg, bei dem man wieder zum Feldbergpass hinaufsteigen muss. 

Donnerstag, 2. September 2010

Wiesensteig bei Bad Peterstal-Griesbach ist neuer Premiumweg im Schwarzwald

Der Post vom 4.8.2010 befasste sich mit dem neuen Wasserfallsteig bei Todtnau, der vor kurzem vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumweg zertifiziert worden ist.

Nun gibt es schon wieder einen neuen zertifizierten Premiumweg im Schwarzwald. Dies ist der Wiesensteig in Bad Peterstal-Griesbach. Der Weg hat eine Länge von 9,6 Kilometer und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft an Bächen, Wiesen, Wäldern und Aussichtspunkten vorbei. Startpunkte sind an den Wanderparkplätzen Weiherplatz und Renchtalhütte.