Sonntag, 22. April 2018

Zavelsteiner Brunnentour, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Zavelsteiner Brunnentour.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zu den Tafeln 11, 12, und 13 beim Feuersee gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man folgt vom Feuersee weiter der Krokusstraße nach Norden. Bei der Einmündung der Straße Sonnhalde befinden sich die Tafel 14 bei der Lammquelle und die Tafel 15 beim Lindenbrunnen.

Man folgt nun der Weltenschwanner Straße aufwärts in Richtung Westen. Auf der rechten Straßenseite kommt bald die Tafel 16 beim Wasserhochbehälter in den Blick. Bei der folgenden Straßenverzweigung folgt man nicht weiter der Weltenschwanner Straße (rechter Straßenast), sondern dem Felsenweg (linker Straßenast) und geht links an dem großen Gebäude der Stiftung Haus Felsengrund vorbei.

Freitag, 20. April 2018

Zavelsteiner Brunnentour, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Zavelsteiner Brunnentour.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spaziergang. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Tafel 5 gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Die Straße "Im Städtle" endet beim Marktplatz. Hier befindet sich die Tafel 6 beim Marktbrunnen. Nun folgt ein kurzer Abstecher zum Alten Friedhof. Man folgt der Bahnhofstraße wenige Meter nach rechts. Dann geht man in den Alten Friedhof hinein. Dort befinden sich die Tafel 7 beim Gotsackerbrunnen sowie die Tafel 8 beim Friedhofsbrunnen.

Mittwoch, 18. April 2018

Zavelsteiner Brunnentour, Teil 1 von 3

Die Zavelsteiner Brunnentour ist ein zwei Kilometer langer Spaziergang in und bei Zavelstein in der Gemeinde Bad Teinach-Zavelstein.

Im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog folgen wir der Zavelsteiner Brunnentour.

Die Zavelsteiner Brunnentour wurde im Jahr 2009 vom Schwarzwaldverein Zavelstein in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Teinach-Zavelstein angelegt. Im Verlauf der Brunnentour wurden 19 Informationstafeln aufgestellt. Die Tour führt an 12 Brunnen vorbei. Drei dieser Brunnen befinden sich innerhalb von Friedhöfen. Ansonsten kommt man noch an einem Wasserhochbehälter sowie an einem Feuersee mit zwei Quelleneinläufen vorbei und geht im Verlauf des Teuchelwegs entlang der Trasse der Wasserleitung (frühere Teuchelleitung), die die Zavelsteiner Brunnen speist.

Wegzeichen und Wegweiser sind im Verlauf der Zavelsteiner Brunnentour nicht vorhanden. Auf jeder der 19 Infotafeln ist jedoch eine Karte des Wegs mit dem Standort aller 19 Infotafeln abgebildet. Somit kann man sich von Infotafel zu Infotafel orientieren.

Samstag, 14. April 2018

Portalgemeinde Neuenbürg des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord

Die Stadt Neuenbürg im Enzkreis ist eine von 22 Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit dem Naturpark Südschwarzwald bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.

Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark allgemein sowie mit ihren jeweiligen regionalen inhaltlichen Schwerpunkten.

Die Stadt Neuenbürg mit ca. 8.000 Einwohnern ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gemarkung von Neuenbürg erstreckt sich über das Enztal, die Hochflächen beidseits des Enztals sowie über den nördlichen Hang des Eyachtals.

Neuenbürg hat einen historischen Ortskern. Bekannt ist auch das Schloss Neuenbürg, das auf einem Umlaufberg der Enz liegt.

Steckbrief
Name: Neuenbürg
Landkreis: Enzkreis
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Einwohner: ca. 8.000
Fläche: 28,17 km²
Großlandschaften: Schwarzwald, Neckar- und Tauber-Gäuplatten
Naturräume: Grindenschwarzwald und Enzhöhen, Schwarzwald-Randplatten, Kraichgau

Dienstag, 10. April 2018

Die Enztalbahn - eine Eisenbahnstrecke im Schwarzwald


Die Enztalbahn ist eine Eisenbahnstrecke im Schwarzwald. Die Bahnstrecke verbindet den Pforzheimer Hauptbahnhof mit dem Kurpark von Bad Wildbad.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die Enztalbahn kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit der Enztalbahn und dem von ihr durchfahrenen Gebiet befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Steckbrief
Name: Enztalbahn
Streckenlänge: 2,9 km + 20,79 km = 23,69 km
Startpunkt: Pforzheim Hauptbahnhof*
Endpunkt: Bad Wildbad Kurpark
Landkreise: Stadt Pforzheim, Enzkreis, Landkreis Calw
Großlandschaften: Neckar- und Tauber-Gäuplatten, Schwarzwald
Naturräume: Kraichgau, Schwarzwald-Randplatten, Grindenschwarzwald und Enzhöhen
Inbetriebnahme: 1868, Abschnitt Bad Wildbad Bahnhof - Kurpark 2003
Elektrifizierung: seit 2002
* Die eigentliche Enztalbahn beginnt erst bei der Verzweigung Pforzheim-Brötzingen.

Die Enztalbahn wird seit dem Jahr 2002 von der Karlsruher Stadtbahn (Albtal-Verkehrs-Gesellschaft) befahren. Der Streckenabschnitt zwischen dem Bahnhof von Bad Wildbad und dem heutigen Endhaltepunkt Kurpark wird erst seit dem Jahr 2003 befahren.

Die Enztalbahn wurde im Jahr 1868 eröffnet. Im Jahr 2018 wird das 150jährige Jubiläum der Enztalbahn gefeiert.

Freitag, 6. April 2018

Wandertafel "Neubulach - Liebelsberg, 625 m ü NN" beim Wasserturm von Liebelsberg

Die Wandertafel "Neubulach - Liebelsberg, 625 m ü NN" befindet sich auf der Hochfläche des nordöstlichsten Schwarzwalds zwischen dem Teinachtal und dem Nagoldtal.

An vielen Orten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord befinden sich Wandertafeln, die in einem einheitlichen Layout gestaltet sind. Die Wandertafeln bieten vier Infoelemente. Dazu gehören eine Umgebungswanderkarte, Wandervorschläge des Schwarzwaldvereins, Informationen zur Standortgemeinde und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln sind bevorzugt an Wanderparkplätzen, Rathäusern und Bahnhöfen aufgestellt.

Die Umgebungswanderkarte der Wandertafel "Neubulach - Liebelsberg" umfasst nahezu das gesamte Teinachtal und die umgebenden Hochflächen sowie das Nagoldtal von Hirsau bis zum Bahnhof Bad Teinach. Der Standort der Tafel ist in der Karte besonders gekennzeichnet.

Montag, 2. April 2018

Die neue Hängebrücke Bad Wildbad (Hängebrücke Bärenklinge) (Wild Line) - eine neue Top-Attraktion im Entstehen

Mit der neuen Hängebrücke Bärenklinge erhält der Sommerberg bei Bad Wildbad eine weitere Touristenattraktion.

Die Hängebrücke Bärenklinge weist eine Länge von 380 Metern auf und wird damit eine der längsten Hängebrücken der Welt sein. Die Höhe über Grund ist maximal ca. 60 Meter (abhängig von der Belastung der Brücke). Zwei Pylone tragen die Seile der Brücke. Am 6. März 2018 wurde mit Hilfe eines Hubschraubers das erste Seil zwischen den beiden Pylonen gespannt. Die Eröffnung der Fußgänger-Hängebrücke ist für Juli 2018 geplant. Die Kosten betragen drei Millionen Euro.

Die Hängebrücke überspannt die Bärenklinge, die sich am orographisch linken Berghang über der Enz bei Bad Wildbad befindet. Die Hängebrücke befindet sich einige hundert Meter südlich der Bergstation der Sommerbergbahn. Die Hängebrücke wird sich im Verlauf des Märchenwegs, der AugenBlick-Runde und anderer Rundwanderwege befinden.

Der südliche Pylon steht in der Nähe des Auchhalder Kopfs, eines Gleitschirmfliegerstartplatzes. Der nördliche Pylon befindet sich beim Heermannsweg.    

Der Sommerberg bei Bad Wildbad entwickelt sich immer mehr zum Hotspot für den Tourismus. Andere Attraktionen des Sommerbergs sind die Standseilbahn, der Baumwipfelpfad, der Märchenweg, der Bikepark und der Naturpark-AugenBlick.

Kommentar
Der Sommerberg bei Bad Wildbad wird zum Schwerpunkt für den Tourismus ausgebaut. Dagegen ist erst mal überhaupt nichts einzuwenden. Es ist gut, wenn viele Besucher in den Schwarzwald kommen.

Die Natur wird durch Attraktionen wie die Wild Line kaum in Mitleidenschaft gezogen. Zumindest als Kulisse braucht man die Natur, braucht man die grünen Wälder auch bei Attraktionen wie dem Baumwipfelpfad und der Wild Line. Und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere Besucher, der zunächst mal nur wegen der Wild Line in den Schwarzwald gekommen ist, später dann auch die Natur dieses Mittelgebirges entdeckt.

Wie fast immer und überall gibt es jedoch zwei Seiten der Medaille. Besucherschwerpunkten wie dem Sommerberg müssen Naturflächen bzw. Wildnisflächen gegenüberstehen. Im Ansatz ist das in Bad Wildbad ja auch schon vorhanden. Ca. einen Kilometer südlich des Standorts der Wild Line befindet sich der Bannwald Stürmlesloch und damit ein kaum bekanntes und nur selten aufgesuchtes Wildnisgebiet.

Bisher gibt es immer noch nicht genügend Wildnisflächen im Schwarzwald. Die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung sieht einen Wildnisanteil in ganz Deutschland von zwei Prozent bis zum Jahr 2020 vor. Bricht man diese deutschlandweite Vorgabe auf den Schwarzwald herunter, müsste dieses Mittelgebirge einen Wildnisanteil von mindestens drei Prozent der Fläche aufweisen. Mit den vorhandenen Bannwäldern, den Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald sowie den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald wird dieser Wert noch nicht erreicht. Es müssen weitere Wildnisflächen ausgewiesen werden. Warum nicht auch im Stadtgebiet von Bad Wildbad?

Bad Wildbad ist eine Portalgemeinde im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Hier gibt es eine Übersicht über Bad Wildbad. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Bad Wildbad befassen, verlinkt.
Der südliche Pylon der Hängebrücke Bad Wildbad im Bau (März 2018)
Blick über die Bärenklinge mit dem nördlichen Pylon der Hängebrücke Bad Wildbad im Hintergrund
Der südliche Pylon der Hängebrücke Bad Wildbad
Der nördliche Pylon der Hängebrücke Bad Wildbad
Blick von Norden über die Bärenklinge bei Bad Wildbad

Donnerstag, 29. März 2018

Stadtmauer mit Calwer Tor und Diebsturm in Neubulach

Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind im Schwarzwaldstädtchen Neubulach noch ca. 700 Meter Stadtmauer, das Calwer Tor und der Diebsturm erhalten.

Das Calwer Tor, das auch Silbertor genannt wird, ist das Wahrzeichen von Neubulach. Im 19. Jahrhundert war hier ein Ortsgefängnis eingerichtet. Im Treppenhaus befinden sich zwei Fahnen aus der Zeit von Herzog Carl-Eugen (1737-1793).   

Auf dem Calwer Tor befindet sich ein Turmzimmer, das im Jahr 1907 als Lesezimmer eingerichtet und 2004 renoviert wurde. Vom Turmzimmer aus hat man einen schönen Rundblick auf die Hochflächen des nordöstlichen Schwarzwalds, auf das Teinachtal und bis zur Schwäbischen Alb. Das Turmzimmer, das man mittels 61 Treppenstufen erreicht, ist von Mai bis Ende September samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr sowie von 14:00 Uhr bis 17:00 geöffnet.

Der Diebsturm war ein Eckpunkt der Stadtbefestigung. Er befindet sich an der höchsten Stelle der Stadtmauer. Der Turm diente als Zeughaus zur Lagerung von Waffen und als Gefängnis mit Verlies für Obstdiebe.

Der noch erhaltene Teil der Stadtmauer erstreckt sich zwischen dem Calwer Tor und dem Diebsturm sowie südlich des Calwer Tors.

Sonntag, 25. März 2018

Auf dem Ostweg des Schwarzwaldvereins von Bad Teinach nach Neubulach

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir eine Teilstrecke des Ostwegs des Schwarzwaldvereins von Bad Teinach bis nach Neubulach. Die Wanderung ist ca. 0,3 + 4,7 + 1,0 = 6,0 Kilometer lang.

Der Ostweg ist einer der drei großen, von Nord nach Süd verlaufenden Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins. Der Weg führt von Pforzheim am Nordrand des Schwarzwalds bis nach Schaffhausen in der Schweiz und legt hierbei 245 Kilometer zurück, die in 12 offizielle Tagesetappen eingeteilt werden. Die zweite Etappe führt von Bad Liebenzell bis nach Oberhaugstett. 

Die heutige Wanderung ist somit ein Teil der zweiten Etappe des Ostwegs.

Höhepunkte im Wegverlauf
Kurpark, Badehaus, Trinkhalle und Badhotel von Bad Teinach
Aussicht von der Höhe beim Liebelsberger Wasserturm
Altstadt von Neubulach (abseits des Ostwegs)

Wegweiserstandorte im Verlauf des Ostwegs
Bad Teinach Rathaus, 385 m, Bad Teinach Dächleinsquelle, 390 m, Bad Teinach Dr. Wurm-Stein, 405 m, Sitzstein, 417 m (im März 2018 noch ohne Wegweiserblätter des Ostwegs), Liebelsberg Wasserturm, 623 m, Liebelsberg, 616 m, Wöllhäuser, 578 m.  

Mittwoch, 21. März 2018

Wandertafel "Wildberg - Gutleutbrücke, 370 m ü NN" bei Wildberg im Nagoldtal

Die Wandertafel "Wildberg - Gutleutbrücke, 370 m ü NN" befindet sich im Nagoldtal ca. 700 Meter nördlich des Bahnhofs von Wildberg bei der Mündung der Lützenschlucht in das Nagoldtal.

An vielen Orten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord befinden sich Wandertafeln, die in einem einheitlichem Layout gestaltet sind. Die Wandertafeln bieten vier Infoelemente. Dazu gehören eine Umgebungswanderkarte, Wandervorschläge des Schwarzwaldvereins, Informationen zur Standortgemeinde und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln sind bevorzugt an Wanderparkplätzen, Rathäusern und Bahnhöfen aufgestellt.

Samstag, 17. März 2018

Der neue Premiumweg "Der Teinacher" ist gemäß dem neuen Wander-Handbuch Schwarzwald 2017 beschildert


Der neue Premiumwanderweg "Der Teinacher" bei Bad Teinach-Zavelstein im Landkreis Calw, der am Sonntag, den 25. März 2018 offiziell eröffnet werden soll, ist vorbildlich gemäß den Vorgaben des neuen Wander-Handbuchs Schwarzwald beschildert.

Das Wander-Handbuch Schwarzwald wurde im Jahr 2017 neu herausgegeben. An diesem Wander-Handbuch haben der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, der Naturpark Südschwarzwald, die Schwarzwald Tourismus GmbH, der Schwarzwaldverein, Forst BW, Vertreter der Landwirtschaft sowie der Nationalpark Schwarzwald mitgearbeitet.

Das neue Wander-Handbuch Schwarzwald beinhaltet auch Vorgaben für die sogenannten Prädikatswanderwege, zu denen einerseits die vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Qualitätswanderwege und andererseits die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Premiumwege gehören.

Dienstag, 13. März 2018

Spaziergang zur Plattform bei der Stiftskirche Heilig-Kreuz in Horb am Neckar

Die Stiftskirche Heilig-Kreuz dominiert die auf einem Ausläufer des Schüttebergs zwischen dem Neckartal und dem vom Grabenbach durchflossenen Tälchen gelegene Altstadt von Horb am Neckar.

Die Stiftskirche Heilig-Kreuz ist zudem auch noch gegenüber den benachbarten Gebäuden der Altstadt erhöht. Denn eine tektonische Verwerfung im hier anstehenden Muschelkalk bewirkt, dass die am Westrand des Marktplatzes stehende Kirche ca. 15 Meter höher liegt als die angrenzenden Gebäude des Marktplatzes.

Die Lage der Stiftskirche Heilig-Kreuz war deshalb ideal, um eine Plattform um die Kirche einzurichten. Von dieser Plattform hat man schöne Blicke zum Marktplatz von Horb am Neckar, aber auch hinab ins Neckartal.

Die Stiftskirche Heilig-Kreuz wurde 1387 im gotischen Stil erbaut. Nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1725 wurde die Kirche im barocken Stil wiederhergestellt. Von der gotischen Kirche blieben einige Bauteile erhalten, z.B. der Chor und zwei Portale.

Freitag, 9. März 2018

Der Gäurandweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Gäurandweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Gäurandweg führt zum größten Teil durch die dem Schwarzwald östlich benachbarte Gäulandschaft. Erst vor dem Erreichen des Endpunkts Freudenstadt führt der Gäurandweg in den Schwarzwald.

Zwischen Mühlacker und Freudenstadt hat der Gäurandweg eine Länge von 121 Kilometern, die in offiziellen 5 Tagesetappen bewältigt werden.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Gäurandweg kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Gäurandweg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Der Gäurandweg wird von der örtlichen Touristik auch als Gäu.Rand.Weg vermarktet. Das Wegzeichen des Gäurandwegs ist eine rote Hagebutte auf einer grünen Raute auf weißem Grund. Die Hagebutte ist eine Charakterpflanze der Gäulandschaften.

Montag, 5. März 2018

Naturpark-Infostern in Wildberg

Der Naturpark-Infostern in Wildberg befindet sich auf dem Vorplatz des Bahnhofs Wildberg der Nagoldtalbahn (Kulturbahn) (Pforzheim-Horb).

Wildberg liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord im Nagoldtal zwischen Calw und der Stadt Nagold sowie auf den umgebenden Höhen. Wildberg befindet sich am östlichen Rand des Nordschwarzwalds an der Schnittstelle zur östlich anschließenden Gäulandschaft.

Die Naturpark-Infosterne sind Infotafeln, die ein einheitliches Layout aufweisen. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es bereits über 20 Naturpark-Infosterne.

Die Naturpark-Infosterne bestehen aus drei großformatigen, beidseitig bedruckten Infotafeln. Die drei Tafeln sind so zueinander geordnet, dass sie einen Stern bilden. Die Naturpark-Infosterne bieten touristische Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, zur jeweiligen Standortgemeinde und zu deren Umgebung. An der Oberseite der vier Pfosten, die die Infotafeln tragen, befindet sich jeweils ein Piktogramm, das die Standortgemeinden selbst auswählen können.

Der Naturpark-Infostern Wildberg wurde im Jahr 2011 eingeweiht. Der Infostern kostete ca. 18.000 Euro, wovon 70 Prozent als Förderung vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord kamen.

Der Naturpark-Infostern Wildberg bietet die folgenden Informationen:

Donnerstag, 1. März 2018

2. Auflage 2018 der Wanderkarte 1:35.000 Unteres Nagoldtal

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Januar 2018 die zweite Auflage der Wanderkarte WUN Unteres Nagoldtal im Maßstab 1:35.000 herausgebracht.

Das in der Karte abgebildete Gebiet deckt den nordöstlichsten Schwarzwald ab. Die Karte wurde zusammen mit dem Schwarzwaldverein erstellt.

Dies ist zusammen mit der gleichzeitig erschienenen Wanderkarte 1:35.000 Schwarzwald-Baar die letzte vom LGL herausgegebene Wanderkarte im Maßstab 1:35.000. Ab sofort startet eine neue Wanderkartenserie im Maßstab 1:25.000, die mit über 70 Kartenblättern ganz Baden-Württemberg abdecken soll. Als Einstimmung sind die ersten beiden Karten in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein bereits im Dezember 2017 erschienen. Die ersten neuen Karten für den Schwarzwald werden für Frühjahr 2018 erwartet. Es wird ca. 4 bis 5 Jahre dauern, bis ganz Baden-Württemberg durch die neuen 1:25.000er-Wanderkarten abgedeckt ist.  

Die ISBN-Nummer der neuen Auflage der Wanderkarte Unteres Nagoldtal ist 978-3-86398-423-6. Die Wanderkarte ist im neuen Kartenbild ausgeführt, das auf einem digitalen Landschaftsmodell basiert. Die erste Auflage der Karte aus dem Jahr 2011 basierte noch auf dem analogen Kartenbild.

Das Kartenbild der Wanderkarte Unteres Nagoldtal erstreckt sich von Pforzheim nagoldaufwärts bis zum Bahnhof Bad Teinach, einen Teil der Schwarzwald-Randplatten links der Nagold und große Teile des Gäus rechts der Nagold. Der Untertitel der Karte ist Pforzheim Heckengäu.

Das Kartenbild erstreckt sich im Norden bis Pforzheim, im Osten bis Magstadt, im Süden bis Neubulach und im Westen bis Neuenbürg.

Die folgenden Fern- und Weitwanderwege sind in der Karte mit einem Teilabschnitt verzeichnet:

Montag, 26. Februar 2018

Auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad durch die Innenstadt von Pforzheim

Eine Variante des Hugenotten- und Waldenserpfads führt durch die Innenstadt von Pforzheim und kommt hierbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Der Hugenotten- und Waldenserpfad ist ein europäischer Kulturfernwanderweg und ein Weitwanderweg, der von Süd nach Nord durch ganz Baden-Württemberg führt. Der über 1.500 Kilometer lange Weg verläuft ansonsten durch Italien, Frankreich, die Schweiz und Deutschland.

Selbstverständlich gibt es Gründe, weshalb eine Variante des Hugenotten- und Waldenserpfads durch Pforzheim führt. Im Jahr 1700 holte der badische Markgraf Friedrich VII. ca. 60 Hugenotten aus Frankreich, wo sie Glaubensflüchtlinge waren, nach Pforzheim. Diese Hugenotten gelten als die Begründer der Pforzheimer Schmuck- und Goldindustrie, die heute noch die Stadt prägt. 

Das Tourismusmarketing der Stadt Pforzheim hat einen Flyer zum Abschnitt des Hugenotten- und Waldenserpfads durch Pforzheim herausgegeben. Dieser Flyer beinhaltet einen genauen Wegplan, zahlreiche Abbildungen und eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten. Der Weg ist vor Ort mit dem eigenen Logo markiert. Bei den Wegzeichen sind teilweise Richtungspfeile vorhanden. Wegweiser sind leider im Wegverlauf nicht vorhanden. Ohne Wegweiser ist es allerdings nicht immer ganz einfach, einem Wanderweg zu folgen. Man sollte sich also unbedingt den Flyer besorgen. Alternativ soll nachfolgend eine möglichst genaue Wegbeschreibung gegeben werden.

Donnerstag, 22. Februar 2018

2. Auflage 2018 der Wanderkarte 1:35.000 Schwarzwald-Baar

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Januar 2018 die zweite Auflage der Wanderkarte WSB Schwarzwald-Baar im Maßstab 1:35.000 herausgebracht.

Das in der Karte abgebildete Gebiet befindet sich an der Schnittstelle der Arbeitsgebiete von Schwarzwaldverein und Schwäbischem Albverein. Deshalb wurde die Karte in Zusammenarbeit mit beiden Wandervereinen erstellt. 

Die ISBN-Nummer der neuen Kartenauflage ist 978-3-86398-417-5. Die Wanderkarte ist im neuen Kartenbild ausgeführt, das auf einem digitalen Landschaftsmodell basiert. Die erste Auflage der Karte aus dem Jahr 2010 basierte noch auf dem analogen Kartenbild.

Die Wanderkarte Schwarzwald-Baar umfasst große Teile der Baar, Teile des südöstlichen Schwarzwalds und Teile der Schwäbischen Alb (badischer Jura). Der Untertitel der Karte ist Villingen-Schwenningen.

Das Kartenbild erstreckt sich im Norden bis Rottweil, im Osten bis Trossingen, im Süden bis Donaueschingen und im Westen bis St. Georgen im Schwarzwald.

Die folgenden Fern- und Weitwanderwege sind in der Karte mit einem Teilabschnitt verzeichnet:

Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins

Mittelweg
Der Mittelweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins im Post vom 09.06.2017

Ostweg
Der Ostweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins im Post vom 03.01.2018
 
Querweg Lahr-Rottweil
Querweg Schwarzwald-Kaiserstuhl-Rhein
Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg

Haupt- und Weitwanderwege des Schwäbischen Albvereins
Main-Neckar-Rhein-Weg
Neckarweg

Sonstige Wanderwege
Himmelreich-Jakobusweg
Neckar-Baar-Jakobusweg

Es sind auch einige Rundwanderwege ("Erlebniswege") verzeichnet:
St. Georgener Heimatpfad
WiesenTäler Unterkirnach
Unteres Glasbachtal
Oberes Glasbachtal
Waldpfad Groppertal
Linach-Urach Runde
Quellregion Donau Runde
Himmelberg-Runde
Waldcafe-Runde
Neckartäle
Katzenpfad
MoosWaldGeher
Neuhäusle
WaldWasserLäufer      

Montag, 19. Februar 2018

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg verläuft durch den südöstlichen Schwarzwald, einen Teil der Baar, den badischen Teil der Schwäbischen Alb (den "badischen Jura"), überquert bei Immendingen die Donau und führt weiter über die Hegaualb und den Hegau bis zum Ufer des Bodensees bei Gaienhofen.

Zwischen Sankt Georgen und Gaienhofen hat der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg eine Länge von 112 Kilometern, die in offiziellen 5 Tagesetappen bewältigt werden.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Hochwasser am Hochrhein bei Bad Säckingen

Anfang Januar 2018 führte der Hochrhein Hochwasser. Das lag am Zusammentreffen von intensiven Niederschlägen und Tauwetter. 

In Bad Säckingen und in Stein AG am gegenüberliegenden Ufer waren jeweils die Uferwege gesperrt. Die Pfeiler der Holzbrücke Bad Säckingen mussten einen großen Wasserdruck aushalten.

Am rechten (deutschen) Rheinufer nur wenige Meter flussaufwärts von der Holzbrücke Bad Säckingen befindet sich eine Infotafel mit interessanten Angaben zu den unterschiedlichen Wassermengen im Hochrhein.

Eine Durchflussmenge von 600 bis 850 m³/s wird als Niedrigwasser bezeichnet. Von Hochwasser redet man ab einer Meldehöhe des Pegels Hauenstein von 8 Metern. Das ist eine Durchflussmenge von ca. 1.900 m³/s. Ab einer Durchflussmenge von 2.500 m³/s wird der Rheinuferweg gesperrt. Ab einer Durchflussmenge von ca. 2.900 m³/s wird die Gartenanlage "Gettnau" überflutet. 

Sonntag, 11. Februar 2018

Die Laufenbrücke über den Hochrhein zwischen Laufenburg (Baden) und Laufenburg AG

Bei Laufenburg weist der Hochrhein eine Engstelle auf. Sie wird von der Laufenbrücke überquert.

Bei Laufenburg am Südrand des Schwarzwalds ist die einzige Stelle, wo der Gneis des Schwarzwalds in den Hochrhein hinein und sogar bis ans südliche Ufer des Hochrheins reicht. Früher befand sich dort eine 12 Meter breite und über einen Kilometer lange Stromschnelle. Diese Stromschnelle wurde Kleiner Laufen genannt - im Gegensatz zum Großen Laufen, dem Rheinfall bei Schaffhausen.

Leider wurde das großartige Naturdenkmal des Kleinen Laufen beim Bau des Kraftwerks Laufenburg 1908 gesprengt. Noch heute kann man die Engstelle des Hochrheins bei Laufenburg sehen. Die Fließgeschwindigkeit des Hochrheins ist dort etwas größer als an anderen Stellen, wo der Fluss mehr Platz hat.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über die Holzbrücke Bad Säckingen, der längsten gedeckten Holzbrücke Europas.

Im Post vom 03.02.2018 haben wir bereits das deutsche Ufer bei der Holzbrücke besucht. Im Post vom 05.02.2018 war das Schweizer Ufer an der Reihe. Heute geht es um das Innere der Brücke.  

Seit dem Jahr 1979 dient die Holzbrücke Bad Säckingen ausschließlich dem nicht motorisierten Verkehr. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten noch Autos über die Brücke fahren. 

In der Mitte der Brücke ist ein weißer Strich angebracht, der die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz anzeigt. Gemäß den Staatsverträgen aus dem 19. Jahrhundert verlief die Staatsgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz nicht in der Flussmitte, sondern entlang des sogenannten Talwegs, der jeweils tiefsten Stelle des Flusses, die nicht unbedingt deckungsgleich mit der Flussmitte ist. Der Talweg ist zudem immer wieder Veränderungen unterworfen.

Montag, 5. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Holzbrücke Bad Säckingen, der längsten gedeckten Holzbrücke Europas.

Im vorangegangenen Post waren wir am deutschen Ufer des Hochrheins bei Bad Säckingen. Heute geht es zum Schweizer Ufer. 

Die Brücke führt über den Hochrhein von Deutschland in die Schweiz und verbindet die Stadt Bad Säckingen mit dem Aargauer Ort Stein AG. Die Staatsgrenze gibt es seit dem Jahr 1806.

Als Folge der Neuordnung der politischen Verhältnisse in Europa ging das Fricktal, das bisher vorderösterreichisch war, an die Eidgenossenschaft. Bad Säckingen fiel an das Herzogtum Baden. Bis zum Jahr 1806 gehörte das heute aargauische Fricktal zum wirtschaftlichen Hinterland von Bad Säckingen.

Der Schweizer Teil der Brücke gehört zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau.

Samstag, 3. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 1 von 3

Die Holzbrücke Bad Säckingen ist die längste gedeckte Holzbrücke in Europa.

Im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog wollen wir uns die Holzbbrücke Bad Säckingen näher ansehen. Bad Säckingen befindet sich am Hochrhein und am Südrand des Schwarzwalds.

Die 203,7 Meter lange Holzbrücke über den Rhein ist eine nur aus den Erfahrungen der Zimmerleute und ohne mechanisch-statische Berechung entstandenes Meisterwerk. Die letzten Wiederherstellungsarbeiten erfolgten 1960-63. Die Pfeiler von 1570-80 und einige Teile der Holzkonstruktion sind der älteste Teil der heutigen Brücke. Die Brücke hatte Vorgänger im 15. Jahrhundert. 

Dienstag, 30. Januar 2018

Blick vom Hornbergbecken (Speichersee) auf den südlichsten Schwarzwald

Vom Hornbergbecken am Westrand des Hotzenwalds im südlichsten Schwarzwald bietet sich ein schöner Blick auf die Bergwelt des Wehratals sowie in Richtung Süden zu den Alpen.

Das Hornbergbecken ist ein Speichersee, der von 1970 bis 1975 auf der Bergkuppe des ehemals 1.038 m ü NN hohen Langecks gebaut wurde. Es wurde ein Ringdamm aus dem örtlich anstehenden Granit und Gneis angelegt. Das Hornbergbecken ist das Oberbecken der Hornbergstufe Wehr des Schluchseewerks (Pumpspeicherkraftwerk).

Die überbaute Fläche des Hornbergbeckens ist 32 Hektar. Das Becken ist 700 Meter lang und 300 Meter breit. Die Länge der Beckenkrone ist 1.700 Meter. Die maximale Wasserspiegelfläche beträgt 168.500 m². Das Stauziel (maximale Höhe des Wasserspiegels) beträgt 1.048 m ü NN.

Es gibt zwei ausgewiesene Aussichtspunkte auf der Beckenkrone des Hornbergbeckens. Der eine Aussichtspunkt befindet sich auf dem nordöstlichen Teil der Beckenkrone. Dieser Aussichtspunkt ist mit Schwarzwald- und Vogesenblick betitelt. Der andere Aussichtspunkt mit Namen Alpenblick befindet sich auf dem südlichen Teil der Beckenkrone. Im heutigen Post in diesem Blog blicken wir von der nordöstlichen Beckenkrone in Richtung Norden auf den Schwarzwald.

Freitag, 26. Januar 2018

Der Hotzenwald-Querweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Hotzenwald-Querweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Hotzenwald-Querweg verläuft von West nach Ost durch den südlichsten Schwarzwald, der auch Hotzenwald genannt wird. Der Weg quert hierbei die zum Teil tief eingeschnittenen Täler der Wehra, der Murg und der Alb.

Zwischen Schopfheim und Waldshut hat der Hotzenwald-Querweg eine Länge von 46 Kilometern, die in offiziellen nur zwei Tagesetappen bewältigt werden. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Hotzenwald-Querweg kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Hotzenwald-Querweg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Der Hotzenwald-Querweg gehört zu den insgesamt fünf sogenannten Querwegen des Schwarzwaldvereins. Das sind Fernwanderwege, die den Schwarzwald in West-Ost-Richtung durchqueren (im Gegensatz zur Nord-Süd-Richtung, in der die großen und langen Fernwanderwege verlaufen).

Die Querwege haben bei ihrem Wegzeichen jeweils eine gelbe Hintergrundfarbe. Das Wegzeichen des Hotzenwald-Querwegs ist eine schwarz-weiße Raute auf gelbem Grund.

Montag, 22. Januar 2018

Alpenblick vom Riesenbühl bei Herrischried im Hotzenwald

Von den waldfreien Höhen des Hotzenwalds ergeben sich bei klarer Sicht wunderschöne Blicke in Richtung Süden über die Eintiefung des Hochrheintals hinweg auf die Alpen.

Der Hotzenwald ist der südlichste Teil des Schwarzwalds und umfasst das Gebiet der Gemeinden Rickenbach, Herrischried, Dachsberg und Görwihl.

Der Gebirgsmasse des Südschwarzwalds erhebt sich vom Hochrhein mit einer Höhe von ca. 300 m ü NN ausgehend mächtig bis auf knapp 1.000 m ü NN im nördlichen Hotzenwald. Damit sind die Höhen des nördlichen Hotzenwalds ausreichend hoch, um über das im Herbst und Winter oft vorhandene Nebelmeer der tieferen Lagen zu blicken und um über die Höhen des südlich an den Hochrhein angrenzenden Schweizer Jura hinweg die verschneite Alpenkette zu sehen.

Im Blickfeld sind die Schweizer Alpen. Blickt man etwa von der 941 m ü NN hohen Erhebung Riesenbühl bei Herrischried aus direkt nach Süden, sieht man die Berner Alpen mit dem berühmten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau.

Es gibt im Schwarzwald noch eine zweite Erhebung mit Namen Riesenbühl. Sie befindet sich in der Gemeinde Schluchsee.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Historische Stadttürme in Horb am Neckar, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über einen Spaziergang zu den historischen Stadttürmen in Horb am Neckar.

Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zur Stiftskirche Heilig Kreuz gekommen. Im heutigen Post besichtigen wir noch die beiden Türme im Grabenbachtal, die von der Befestigung der Vorstadt im Tal noch erhalten geblieben sind.

Bei der Stiftskirche Heilig Kreuz folgt man der Bußgasse hinab ins Grabenbachtal. Dann geht es im Verlauf der Altheimer Straße aufwärts, bis man zu den Befestigungsanlagen mit dem Torhüterhäuschen und dem Äußeren Ringmauerturm kommt.

Bei nächster Gelegenheit geht man nun nach rechts aufwärts und folgt dem Ringmauerweg, einem schönen Panoramaweg, der an der Bergseite des Äußeren Ringmauerturms in etwa horizontal vorbeiführt. Auf diesem Weg erreicht man bald den Inneren Ringmauerturm.

Dienstag, 16. Januar 2018

Historische Stadttürme in Horb am Neckar, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über einen Spaziergang zu den historischen Türmen in Horb am Neckar.

Im vorangegangenen Post sind wir bis zum Marktplatz gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort. 

Im Verlauf des Marktplatzes geht man in Richtung Westen. Dann geht es nördlich an der markanten Stiftskirche Heilig Kreuz vorbei. Gleich hinter der Kirche und unmittelbar vor dem Reichlinschen Haus wendet man sich nach links. Gleich darauf geht es nach rechts aufwärts. Nicht zu übersehen ist der Schurkenturm.

Sonntag, 14. Januar 2018

Historische Stadttürme in Horb am Neckar, Teil 1 von 3

Die Altstadt von Stadt Horb am Neckar liegt malerisch auf einem Bergsporn zwischen dem Neckartal und dem Grabenbachtal. Mehrere historische Stadttürme sind bis heute erhalten. 

Im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog wollen wir einen Rundgang zu den historischen Stadttürmen in Horb am Neckar machen.

Der Rundgang beginnt beim Bahnhof von Horb am Neckar. Der Weg ist ca. 3,8 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein Höhenunterschied von ca. 140 Metern zu bewältigen.

Vor dem Bahnhofsgebäude folgt man der Lindenstraße, die rechtwinklig vom Bahnhof in Richtung Norden wegführt. Im Verlauf des Flößerstegs überquert man den Neckar. Man geht geradeaus weiter und überquert mit Hilfe eines weiteren Stegs den Mühlkanal. Darauf geht man durch einen Durchlass und erreicht die Neckarstraße.

Hier geht es nach links bis zum Inneren Ihlinger Tor. Auf der Stadtseite des Inneren Ihlinger Tors nutzt man dann die Marktsteige, die relativ steil hinaufführt zum Zentrum des alten Horb. Bei nächster Gelegenheit biegt man am Hang nach rechts ab in den Sommerhaldenweg. Nach wenigen Metern kommt man zur Südfassade des Ederschen Hauses (Adresse Marktplatz 13). In dieser Fassade haben sich die Reste des Sommerhaldenturms erhalten.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Portalgemeinde Horb des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord

Die Stadt Horb am Neckar im Landkreis Freudenstadt ist eine von 22 Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit seinem Bruder, dem Naturpark Südschwarzwald, bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.

Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark allgemein sowie mit ihren jeweiligen regionalen inhaltlichen Schwerpunkten.

Die Stadt Horb am Neckar mit ca. 25.000 Einwohnern ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Horb liegt im Neckartal, das zwischen Rottweil und Rottenburg canyonartig eingeschnitten ist. Zu Horb gehören auch Teilorte, die auf der Hochfläche beidseits des Neckartals liegen. Die sehenswerte Altstadt von Horb befindet sich auf einem Bergsporn nördlich des Neckars.

Horb am Neckar befindet sich nicht in der Großlandschaft Schwarzwald. Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord reicht jedoch zum Teil weit über die Großlandschaft Schwarzwald in benachbarte Großlandschaften hinaus.

Steckbrief
Name: Horb am Neckar
Landkreis: Freudenstadt 
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Einwohner: ca. 25.000
Fläche: 119,83 km²
Großlandschaft: Neckar- und Tauber-Gäuplatten
Naturraum: Obere Gäue

Dienstag, 9. Januar 2018

Drei Wanderwege im Schwarzwald sind Kandidat für den schönsten Wanderweg Deutschlands im Jahr 2018

Der Albsteig Schwarzwald, der Schluchtensteig und der Premiumweg Schluchseer Jägersteig sind Kandidaten für den schönsten Wanderweg Deutschlands im Jahr 2018.

Die Zeitschrift Wandermagazin veranstaltet jedes Jahr eine Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands. Hierbei wird zwischen Weitwanderwegen (Kategorie Routen) und Tagestouren (Kategorie Touren) unterschieden. Im Jahr 2018 werden in jeder der beiden Kategorien 15 Wanderwege zur Wahl gestellt. Sie wurden von einer Expertenrunde aus ursprünglich über 160 Bewerbungen ausgewählt. Die Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands ist eine Publikumswahl.

Der Albsteig (Schwarzwald) und der Schluchtensteig sind Kandidaten in der Kategorie Routen. Der Premiumweg Schluchseer Jägersteig ist Kandidat in der Kategorie Touren.

Die Wahl im Jahr 2018 findet vom 02.01.2018 bis zum 30.06.2018 statt. Am 01.09.2018 werden die Sieger bekanntgegeben.

Hier gibt es eine Übersicht über den Albsteig Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Albsteig Schwarzwald befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Schluchtensteig. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schluchtensteig befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege im Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.  

Sonntag, 7. Januar 2018

Kurpark und Freizeitanlage Pletschenau in Calw-Hirsau

Hirsau, das zu Calw gehört, besitzt einen kleinen Kurpark. Nördlich des Kurparks wurde im Jahr 2010 die Freizeitanlage Pletschenau errichtet, die mit dem Kurpark verbunden ist.

An der Stelle der heutigen Freizeitanlage Pletschenau war früher ein Rasensportplatz. Beim Ausbau der Bundesstraße B 463 durch Hirsau wurde der Sportplatz aufgehoben. Die ehemalige Sportplatzfläche wurde abgegraben, um einen Retentionsraum (Hochwasserrückhaltung) an der Nagold zu erhalten.

Der Kropfbach, der bei der Pletschenau in die Nagold mündet, wurde neu gestaltet. Es wurden eine Wasserfurt und Spielelemente angelegt. Durch einen Weg, der unter der historischen Brücke hindurchführt, wurden die Pletschenau und der Kurpark miteinander verbunden. Bei Hochwasser der Nagold kann diese Wegverbindung jedoch unterbrochen sein.

Der Kurpark in Hirsau stammt aus den 1930er-Jahren. Er wurde 2007-2010 umgestaltet. Im Jahr 2007 entstand der neue Kursaal mit dem Vorplatz. Im Rahmen der Umgestaltung wurden die Wege erneuert, das Fontänenfeld als Wasserspiel angelegt und ein neuer Steg über den Tälesbach gebaut.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Der Ostweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Ostweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Ostweg verläuft in Nord-Süd-Richtung am Ostrand des Schwarzwalds entlang und berührt teilweise auch die angrenzenden Landschaften des Gäus und der Schwäbischen Alb.

Zwischen Pforzheim und Schaffhausen hat der Ostweg eine Länge von 245 Kilometern, die in offiziellen zwölf Tagesetappen bewältigt werden. Der Ostweg führt in seinem südlichsten Abschnitt in die Schweiz.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Ostweg kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Ostweg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. 

Der Ostweg wurde im Jahr 1903 eröffnet. Zusammen mit dem Westweg und dem Mittelweg gehört der Ostweg zu den großen, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Fernwanderwegen des Schwarzwalds. 

Das Wegzeichen des Ostwegs ist eine rot-schwarze Raute auf weißem Grund.