Donnerstag, 20. Juli 2017

Qualitätsweg "Große Runde über die Teufelsmühle" bei Bad Herrenalb, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Große Runde über die Teufelsmühle bei Bad Herrenalb. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Gipfel der Teufelsmühle mit Aussichtsturm und Gasthaus gekommen. Heute geht die Wanderung weiter.

Der Punkt, der Teufelsmühle genannt wird, ist der nördliche Eckpunkt einer weiten Hochfläche, die sich von Kaltenbronn bis hierher erstreckt. Es geht nun ein Stück über diese Hochfläche. Zunächst folgt man einem Forstweg in Richtung Süden. Dann biegt man beim zweiten Wegweiserstandort Teufelsmühle halblinks auf einen Pfad ab.


Im Verlauf dieses Pfads wird dann auch klar, was es mit dem Namen Teufelsmühle auf sich hat. Das gesamte Hochplateau ist mit Buntsandstein-Felsbrocken übersät. Früher nahm man an, dass der Teufel selbst diese Felsbrocken gemahlen hat. Dabei handelt es sich hier um nichts anderes als um eine Erosionsform, die auf die Kaltzeiten der letzten Eiszeit zurückgeht.

Nördlich des Langmartskopfs biegt der Weg beim Wegweiserstandort Langmartskopf nach links (Osten) ab. Man kommt beim Wegweiserstandort Steinerne Sitzbank vorbei und wendet sich dort nach rechts auf einen Forstweg, der ein wenig ansteigt. Der Forstweg mündet bei einer Kehre in einen anderen Forstweg. Hier war im Sommer 2017 keine Wegmarkierung vorhanden. Man wählt hier den linken, abwärtsführenden Wegast.

Der Weg führt zur Hahnenfalzhütte, die auf einer idyllischen Wiesenlichtung mittten im Wald steht. Hier geht der Blick über das oberste Albtal hinüber zur Teufelsmühle und zum Grenzertkopf, die vom ersten Teil der Wanderung schon bekannt sind. Beim Wegweiserstandort Hahnenfalzhütte berührt man den Westweg, den bekanntesten Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins.

Durch Wald geht es weiter abwärts. Man kommt am Wegweiserstandort Axtloh vorbei und erreicht dann beim Wegweiserstandort Hülsgraben eine große Wiesenlichtung, an deren oberem Rand sich das Skiheim Talwiese befindet. Über die Wiesenlichtung geht es nach Norden, vorbei an den Wegweiserstandorten Skiheim Talwiese und Talwiese. Dann steigt man ab zum Bergsattel Gäher Stich südlich des Wurstbergs. In der Folge geht es auf einem Forstweg am Osthang des Wurstbergs entlang, zunächst ein wenig ansteigend, dann aber dauerhaft und steil fallend. 

Man erreicht schließlich den Ortsrand von Bad Herrenalb beim schon bekannten Wegweiserstandort Bad Herrenalb Am Wurstberg.

Hier gibt es eine Übersicht über die Qualitätswege Wanderbares Deutschland im Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualitätswegen befassen, verlinkt. 

Das Höhengasthaus Teufelsmühle ist auf einer Mautstraße erreichbar und ein beliebtes Ausflugsziel.
Ein Pfad führt über die Hochfläche südlich der Teufelsmühle. Früher dachte man, der Teufel persönlich habe die unzähligen Felsbrocken gemahlen.
Ursprüngliche Landschaften auf dem Plateau der Teufelsmühle: Schade, dass dieses Gebiet nicht als Teil der Nationalparks Schwarzwald ausgewiesen werden konnte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!
Ehemaliger Grenzstein zwischen Baden und Württemberg auf der Hochfläche der Teufelsmühle
Blick vom Nordhang des Langmartskopfs in das oberste Albtal: Der runde Berg etwas links der Bildmitte ist der Wurstberg.
Steinerne Sitzbank am Nordhang des Langmartskopfs
Die Hahnenfalzhütte befindet sich auf einer aussichtsreichen Waldlichtung.
Steine und Sitzbänke bei der Hahnenfalzhütte: Im Hintergrund erheben sich der Grenzertkopf (rechts) und die Teufelsmühle (links).
Blick auf den zu Bad Herrenalb gehörenden Weiler Gaistal

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