Dienstag, 28. März 2017

Naturpark-AugenBlick Wildberg (Wächtersberg)

Der Naturpark-AugenBlick Wildberg befindet sich auf dem Wächtersberg auf der rechten (östlichen) Talseite des Nagoldtals unmittelbar östlich von Wildberg.

Die Naturpark-AugenBlicke sind ein Programm des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Sie bestehen aus einer Sitzbank, einem Tischchen, einer beschrifteten Panoramadarstellung (gestaltet in Anlehnung an das Naturpark-Logo) und einem beschilderten Rundwanderweg, der sogenannten AugenBlick-Runde.

Mit Stand März 2017 gibt es im Gebiet des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord bereits 11 Naturpark-AugenBlicke.

Der Blick vom Naturpark-AugenBlick Wildberg in Richtung Westen über das Nagoldtal hinweg auf die Buntsandsteinplatte des nordöstlichen Schwarzwalds ist phänomenal. Man befindet sich beim Standort des Naturpark-AugenBlicks Wildberg an der Grenze zwischen zwei Großlandschaften.

Im Westen ist die Großlandschaft Schwarzwald mit dem Naturraum Schwarzwald-Randplatten. Der Wächtersberg bildet bereits die Schichtstufe der Großlandschaft Neckar- und Tauber-Gäuplatten mit dem Naturraum Obere Gäue. Man sieht beim Blick in Richtung Westen deutlich, wie sich die Buntsandsteinplatte des Schwarzwalds langsam absenkt und im Bereich des Nagoldtals unter die Muschelkalkplatte des Wächtersbergs abtaucht.

Die folgenden Sichtpunkte sind in der beschrifteten Panoramadarstellung des Naturpark-AugenBlicks genannt:
Buchhalde, Stadtschreiber Hütte, Ziegelhütte, Unterer Berghof, Sonnenhof, Müllerthof, Altensteigdorf, Käpfelberg, Rotfelden, Historische Schafscheuer, Bildungszentrum Wildberg, Effringen, Hotel Sonnenbühl Wart, Windpark, Simmersfeld Wart, Kleintierzuchtanlage, Kronenhof, Schönbronn, Pfadhof, Höhenhof, Färberhof, Brunnenhof, Schafhof, Segelfluggelände Kengel, Ziegelbach, Waldhof, Gmeindsberg, Neubulach, Nagoldtal, Galgenberg, Altbulach.

Wie kommt man hin?
Mit dem Auto kann man zu einem Wanderparkplatz "Wildberg-Sulz am Eck-Sulzer Eck, 565 m ü NN" fahren. Dieser Wanderparkplatz befindet sich bereits auf der Höhe des Wächtersbergs. Vom Wanderparkplatz geht es mit dem Zeichen gelbe Raute wenige hundert Meter nach Norden bis zum Naturpark-AugenBlick Wildberg. Man erreicht den Wanderparkplatz von Sulz am Eck aus, einem Stadtteil von Wildberg.

Vom Bahnhof Wildberg (Nagoldtalbahn) führt die AugenBlick-Runde, eine beschilderter Rundwanderweg, hinauf auf den Wächtersberg und zum Naturpark-AugenBlick.

Hier gibt es eine Übersicht über die Naturpark-AugenBlicke im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog verlinkt, die sich mit einzelnen Naturpark-AugenBlicken befassen.

In den beiden folgenden Posts in diesem Blog ist die AugenBlick-Runde Wildberg (Wächtersberg) das Thema.      

Beim Naturpark-AugenBlick Wildberg (Wächtersberg) sind zahlreiche Sitzbänke und Tische aufgestellt.
Der Naturpark-AugenBlick Wildberg befindet sich hoch über dem Nagoldtal auf dem Wächtersberg.
Blick vom Naturpark-AugenBlick Wildberg in Richtung Südsüdwesten: Links im Hintergrund sieht man die Muschelkalk-Schichtstufe des Südwestdeutschen Schichtstufenlands, der auch der Wächtersberg angehört.
Blick vom Naturpark-AugenBlick Wildberg in Richtung Westen: Man blickt hier über das tief eingeschnittene und im Bild kaum sichtbare Nagoldtal hinweg auf die Buntsandsteinplatte des nordöstlichen Schwarzwalds, die sich auf den Betrachter zu langsam absenkt und schließlich unter dem Wächtersberg abtaucht. Am Horizont links in der Ferne ist der Hauptkamm des Nordschwarzwalds.
Blick vom Naturpark-AugenBlick Wildberg in Richtung Nordwesten über das Nagoldtal hinweg auf Neubulach (rechts Bildhälfte hinten) und den Wildberger Stadtteil Galgenberg (rechts in der Bildmitte)

Freitag, 24. März 2017

Naturpark-Infosterne im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Naturpark-Infosterne sind dreiteilige, beidseitig bedruckte Infotafeln, die in den Gemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord mit Förderung des Naturparks aufgestellt werden.

Die ersten Tafeln wurden im Jahr 2008 aufgestellt. Die Förderung des Naturparks beläuft sich auf 70 bzw. 60 Prozent der Kosten. Ein Naturpark-Infostern kostet ca. 15.000 bis 20.000 Euro.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es eine Übersicht über die Naturpark-Infosterne des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Übersicht ist noch unvollständig und wird nach und nach ergänzt. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturpark-Infosternen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Ziel des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord ist es, dass in jeder Gemeinde des Naturparks ein Naturpark-Infostern aufgestellt wird. Bisher gibt es in ca. 25 Gemeinden Naturpark-Infosterne. Der Naturpark umfasst 116 Gemeinden. Mit den Naturpark-Infosternen soll ein einheitliches Informationssystem mit Wiedererkennungswert für Gäste und Einheimische geschaffen werden.

Die Naturpark-Infosterne zählen zum Förderschwerpunkt "Sensibilisierung" des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und werden seit dem Jahr 2017 mit 60 Prozent der Kosten bezuschusst. 

Die Naturpark-Infosterne umfassen drei beidseitig bedruckte Informationstafeln, die in der Form eines Sterns zueinander gestellt sind. Die Tafeln beinhalten Informationen zur Standortgemeinde, zur Umgebung und zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.   

Montag, 20. März 2017

Die Rothausbahn - längste Seilbahn im Feldberggebiet

Die Rothausbahn ist eine kuppelbare Vierer-Sesselbahn im Liftverbund Feldberg im Südschwarzwald.

Mit einer Länge von 1.500 Metern ist die Rothausbahn die längste Seilbahn des Liftverbunds Feldberg. Zudem überwindet sie den größten Höhenunterschied, hat die tiefstgelegene Talstation und ist die steilste aller Seilbahnen des Liftverbunds Feldberg. Der Rothausbahn angeschlossen ist die längste Skipiste des Liftverbunds Feldberg mit ca. 3 Kilometer Länge. 

Steckbrief
Name: Rothausbahn
Typ: Vierer-Sesselbahn
Eröffnung: 15. Dezember 2006
Fahrzeit: 5:19 Minuten
Beförderungskapazität: 2.000 Personen/h

Donnerstag, 16. März 2017

Winterwanderweg von der Bergstation zur Talstation der Belchen-Seilbahn

Im Verlauf der ehemaligen Belchenstraße sind bei Schneelage ein Winterwanderweg, eine Rodelbahn und eine Ski-Familienabfahrt eingerichtet.

Somit kann man auf einem gewalzten Winterwanderweg von der Bergstation zur Talstation der Belchen-Seilbahn oder umgekehrt gehen.

Der Belchen ist mit einer Höhe von 1.414 m ü NN einer der höchsten Schwarzwaldgipfel. Bis zum Jahr 2001 führte die Belchenstraße als höchste öffentliche Straße der deutschen Mittelgebirge bis zum Belchenhaus in einer Höhe von ca. 1.350 m ü NN. 

Nach der Eröffnung der Belchen-Seilbahn wurde die Straße gesperrt. Auf ihrer Trasse kann man sommers nun wandern oder bei Schneelage winterwandern, mit dem Schlitten fahren oder gemächlich mit den Ski abfahren.

Sonntag, 12. März 2017

Winterwanderweg auf den Feldberg-Seebuck

Bei Schneelage ist der Feldberg, der höchste Schwarzwaldgipfel, für Wanderer und Spaziergänger keinesfalls tabu. Vom Feldberger Hof führt zum Beispiel ein gewalzter Winterwanderweg hinauf zum Feldberg-Seebuck.

Die Osthänge des Feldberg-Seebuck sind bei Schneelage Bestandteil des größten alpinen Skigebiets des Schwarzwalds. Die Feldbergbahn vom Feldberger Hof hinauf auf den Feldberg-Seebuck ist bei Schneelage Skifahrern vorbehalten und von Fußgängern nicht zu benutzen.

Es gibt jedoch verschiedene Schneeschuh-Wanderwege, Loipen und Winterwanderwege um den höchsten Schwarzwaldgipfel. Einer davon ist der Winterwanderweg vom Feldberger Hof hinauf zum Feldberg-Seebuck.

Mittwoch, 8. März 2017

Kernzonenfläche Hochkopf im Biosphärengebiet Schwarzwald

Die Kernzonenfläche Hochkopf ist eine von zur Zeit 33 Kernzonenflächen, die zusammengenommen die Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald ausmachen.

In der Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzone des Biosphärengebiets entspricht somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzonenfläche Hochkopf:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten


Samstag, 4. März 2017

Winterwanderweg im Verlauf des Unteren Hornwegs bei Todtnauberg

Der Untere Hornweg ist einer der gewalzten Winterwanderwege im Todtnauer Höhenstadtteil Todtnauberg.

Todtnauberg befindet sich an den westlichen Ausläufern des Feldbergmassivs, des höchsten Schwarzwaldbergs, nördlich von Todtnau. Horn ist der Name eines Bergs nordwestlich von Todtnauberg im Westgrat von Feldberg und Stübenwasen.

Bei entsprechender Schneelage hält Todtnauberg Winterwanderwege, Loipen, Nordic Walking Strecken und Schneeschuhtrails bereit. Auf dem Unteren Hornweg verläuft eine Loipe zusammen mit einem Winterwanderweg.

Der Winterwanderweg im Verlauf des Unteren Hornwegs führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesenhängen und Wäldern. Es gibt immer wieder Fern- und Nahblicke auf die umgebende Schwarzwaldlandschaft, bei klarem Wetter bis zu den Alpen. Die Winterwanderung im Verlauf des Unteren Hornwegs lässt sich gut zu einer Rundwanderung mit Start-/Zielpunkt Todtnauberg ausbauen.