Freitag, 24. Februar 2017

Rundgang durch die historische Innenstadt von Wolfach

Wolfach ist eine Stadt im Kinzigtal im Mittleren Schwarzwald. Wolfach besitzt eine kleine, aber interessante Altstadt. Die Tourist-Information Wolfach hat eine Broschüre Rundgang durch die Wolfacher Stadtgeschichte herausgebracht. 

Diesem Rundgang wollen wir im heutigen Post in diesem Blog in etwa folgen. Start- und Endpunkt des Spaziergangs ist der Bahnhof von Wolfach (Kinzigtalbahn Hausach-Freudenstadt).

Vom Bahnhof folgt man der Bahnhofstraße in Richtung Norden und betritt die Altstadt durch das Untere Tor. Man folgt der Hauptstraße geradeaus durch die Altstadt hindurch. Das markanteste Gebäude an der Hauptstraße ist das Rathaus. Am Ende der Hauptstraße bei der Kinzigbrücke befand sich das Obere Tor. Die Stadtbrücke führt über die Kinzig.

Auf der anderen Seite der Kinzig folgt man der Vorstadtstraße nach links und biegt dann in die Funkenbadstraße nach rechts ab. Man kommt zum Kurgartenhotel. Vor dem Hotel wendet man sich nach links und geht durch den Kurgarten hindurch in Richtung der Katholischen Pfarrkirche, deren Turm man bereits sieht.


Bei der Kirche überquert man die Vorstadtstraße und geht geradeaus weiter. Gleich darauf biegt man nach links auf den Friedhofweg ab. Hier befand sich früher der Mühlkanal, genannt Schliefegraben. Die Fortsetzung des Friedhofwegs ist der Inselweg. Er führt zum Mündungsbereich der Wolf in die Kinzig. Dort befindet sich der Flößerpark.

Beim Flößerpark wendet man sich nach links und geht ein paar Meter kinzigaufwärts, bis man die Kinzig auf einer Brücke überqueren kann. Am Beginn der Brücke befindet sich der Narrenbrunnen. Auf der anderen Seite der Kinzig befand sich der sogenannte Weibergraben. Man wendet sich nun nach rechts und folgt dem linken Ufer der Kinzig flussabwärts. Man kommt zum ehemaligen Floßhafen

Links sieht man schon die großen Gebäude des Wolfacher Schlosses. Man wendet sich nun nach links und geht im Verlauf der Grabenstraße an der Südseite des Schlosses entlang bis zum Unteren Tor. Man geht durch das Tor hindurch und dann nach links in den Innenhof des Schlosses. In der südwestlichen Ecke des Schlosshofes befindet sich der Eingang zur Schlosskapelle.

Nun geht man den schon bekannten Weg wieder zurück zum Bahnhof Wolfach. Die Länge des Spaziergangs ab/bis Bahnhof ist ca. 2,2 Kilometer.        


Das Rathaus von Wolfach wurde im Neorenaissancestil nach dem Stadtbrand von 1892 neu aufgebaut.
Am Ufer der Kinzig bei der Stadtbrücke in Wolfach stand bis zum Brand im Jahr 1799 das Obere Tor. Die Friedenslinde wurde 1871 gepflanzt.
Blick auf die Stadtbrücke in Wolfach
Im Kurgarten von Wolfach mit dem Kurgartenhotel: Wolfach wurde im Jahr 1962 mit dem Prädikat "Staatlich anerkannter Luftkurort" ausgezeichnet.
Die ältesten noch erhaltenen Teile der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius in Wolfach stammen aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1941 wurde das neue Kirchenschiff eingeweiht. Im Jahr 1975 wurde die Gewölbebemalung des Chors wieder freigelegt.
Im Flößerpark von Wolfach an der Mündung der Wolf in die Kinzig
Narrenbrunnen in Wolfach
Am Weibergraben in Wolfach
Sogenannter Anmährhaken (Festmachhaken) für Flöße an einem Gebäude am Kinzigufer in Wolfach
Stelle des ehemaligen Floßhafens mit dem Holzlagerplatz in Wolfach
Das Wolfacher Schloss ist das größte Schloss in Südbaden. Es stammt in seiner heutigen Form aus den Jahren 1671-1681.
Inneres der Schlosskapelle in Wolfach
Das Untere Tor in Wolfach wurde um 1200 in vorstaufischer Bauweise errichtet. 1670-1681 wurde das Tor mit dem vergrößerten Schloss verbunden. Die seitlichen Fußgängertore wurden erst mit den Umbauten 1965 und 1971 geschaffen.

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