Mittwoch, 29. April 2015

Geodätischer Referenzpunkt beim Hohlohturm Kaltenbronn

Das Amt für Tourismus im Landkreis Rastatt hat im Jahr 2014 drei sogenannte geodätische Referenzpunkte im Landkreis geschaffen. Mit Hilfe dieser Punkte kann Jedermann/frau die Genauigkeit der Lagebestimmung eines GPS-Geräts überprüfen. Außer beim Hohlohturm wurden auch beim Infozentrum Kaltenbronn sowie auf dem Kulturplatz Rastatt geodätische Referenzpunkte errichtet. 

Der geodätische Referenzpunkt beim Hohlohturm ist in eine quadratische Edelstahlplatte mit den Abmessungen 18 x 18 cm eingraviert. Die Edelstahlplatte ist auf einem Granitpfeiler befestigt. Der Granitpfeiler ragt ca. 30 cm aus dem Boden. Ein Schild beim Hohlohturm weist auf den Geodätischen Referenzpunkt hin. 

Samstag, 25. April 2015

Eisenbahnstrecken im Schwarzwald


Der Schwarzwald ist auch ein Bahnland. Mehrere Eisenbahnstrecken durchziehen das Mittelgebirge bzw. führen als Stichstrecke in die Täler hinein. Darunter sind auch Bahnstrecken, die eine touristische Bedeutung haben und sogar weitbekannt und berühmt sind.

Nachfolgend werden alle heute in Betrieb befindlichen Eisenbahnstrecken des Schwarzwalds aufgelistet, in alphabetischer Reihenfolge des Namens der jeweiligen Strecke. Nach und nach sollen von dieser Seite aus dann Links zu Artikeln in diesem Blog gesetzt werden, die die jeweiligen Eisenbahnstrecken zum Thema haben. Diese Seite wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt werden.

Aufgelistet sind auch die stillgelegten Bahnstrecken im Schwarzwald.

Montag, 20. April 2015

Burgruine Schenkenburg im Kinzigtal

Die Schenkenburg sowie die Burg Hausach sind die eindrucksvollsten mittelalterlichen Burgruinen des Kinzigtals im Schwarzwald.

Die Burgruine Schenkenburg befindet sich im oberen Kinzigtal zwischen Schiltach und Schenkenzell. Die Burgruine ist nicht zu übersehen. Denn sie steht auf einem Umlaufberg, der in das Kinzigtal hineinragt. Die Kinzig und die Bundesstraße 294 müssen einen großen Bogen um den Berg machen. Die Kinzigtalbahn unterquert den Bergsporn in einem Tunnel.

Die Schenkenburg wurde 1244 gegründet. Im Jahr 1502 wurde die Burg niedergebrannt. Erhalten sind Teile des Palas und des Bergfrieds sowie des zur Talseite zeigenden Mauerrings. Zudem gibt es zwischen dem Burggebäude und dem angrenzenden Berghang mehrere Gräben, von denen der Halsgraben mit 15 Metern Tiefe und 18 Metern Breite besonders beeindruckend ist.    

Die Burgruine ist frei zugänglich. Mehrere Pfade und Treppen führen entlang der Gräben und zum Palas sowie Bergfried. Ein Graben wird mit einem Steg überbrückt.

Mittwoch, 15. April 2015

Auf dem Jakobsweg von Alpirsbach nach Schiltach

Der Abschnitt des Jakobswegs durch das Kinzigtal von Alpirsbach nach Schiltach ist ein Teil des Jakobswegs von Rothenburg ob der Tauber über Rottenburg am Neckar bis nach Thann im Elsaß, einer der vier Hauptrouten der Jakobswege durch Baden-Württemberg.

Im Post vom 09.04.2015 in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen über den Jakobsweg Rottenburg-Thann im Bereich der Querung des Schwarzwalds. Die dort gegebenen Anmerkungen zur Markierung der Jakobswege sollte man unbedingt lesen, bevor man sich auf die Wanderung begibt. Im heutigen Post wandern wir einen Abschnitt dieses Jakobswegs im Kinzigtal von Alpirsbach nach Schiltach.

Vom Bahnhof in Alpirsbach (Kinzigtalbahn Freudenstadt-Hausach) geht man zum Marktplatz in der Altstadt von Alpirsbach (Entfernung ca. 500 Meter). Dort stößt man auf die Markierungszeichen des Ostwegs des Schwarzwaldvereins sowie des Jakobswegs. 

Donnerstag, 9. April 2015

Auf dem Jakobsweg Rottenburg am Neckar - Thann durch den Schwarzwald

Mit einem überraschend großen Netz überziehen die in den letzten Jahren markierten Jakobswege das Bundesland Baden-Württemberg und auch den Schwarzwald.

Von den vier durch Baden-Württemberg verlaufenden Hauptrouten der Jakobswege führt eine durch den Schwarzwald. Das ist die Hauptroute von Rothenburg ob der Tauber (Bayern) über Rottenburg am Neckar nach Thann (Elsaß). 

Diese Hauptroute erreicht den Schwarzwald östlich von Loßburg. Die Route verläuft dann durch das Kinzigtal (Alpirsbach, Schenkenzell, Schiltach, Wolfach). Über das Kienbachtal und den Pass Untere Ecke wird das Gutachtal bei Gutach erreicht. Dann führt der Weg über die Passhöhe Büchereck in das Elztal (Elzach, Waldkirch). Unterhalb von Waldkirch verlässt der Jakobsweg den Schwarzwald und erreicht das Südliche Oberrhein-Tiefland mit Freiburg.

Freitag, 3. April 2015

"Bahnpunkt Schiltach" mit Schienenbus und Bahnbrücke über die Kinzig

Der Bahnpunkt Schiltach ist eine kleine, jederzeit zugängliche Ausstellung östlich des Bahnhofs von Schiltach. Inhalt der Ausstellung sind die stillgelegte Bahnstrecke Schiltach-Schramberg sowie die im Verlauf dieser Bahnstrecke und der Kinzigtalbahn im Einsatz gewesenen Fahrzeuge.

Schaupunkt der Ausstellung ist ein dreiteiliger Schienenbus, wie er früher auf fast allen Nebenbahnen im Einsatz war. Der Spitzname des Fahrzeugs war "Roter Brummer". Der Schienenbus erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.