Samstag, 27. September 2014

Fahler Wasserfall bei Todtnau-Fahl

Der Fahler Wasserfall befindet sich im hintersten Tal der Wiese am Südhang des Feldbergmassivs bei Todtnau-Fahl. Der im wesentlichen aus zwei Fällen bestehende Wasserfall befindet sich knapp außerhalb des großen Naturschutzgebiets Feldberg. Der Fahler Wasserfall ist jedoch trotzdem gesetzlich geschützt. Der Wasserfall und die ihn umgebenden Felsen sind ein sogenanntes §32-Biotop (gemäß §32 des Naturschutzgesetzes von Baden-Württemberg).

Im einzelnen sind die folgenden Biotope vorhanden: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs sowie natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder). Das Biotop Mittelgebirgsbach umfasst eine Fläche von 0,51 Hektar. Die offene Felsbildung bedeckt 0,09 Hektar Fläche. Der obere Wasserfall ist ca. 20 Meter hoch. Er fließt konzentriert über eine Granitwand. Demgegenüber breitet sich der ca. 10 Meter hohe untere Fall flächig aus. Darüber hinaus gibt es weitere kleinere Wasserfälle, so dass sich die Gesamthöhe des Wasserfalls über 45 Höhenmeter erstreckt.

Sonntag, 21. September 2014

Toteisloch in Titisee

Südöstlich des Bahnhofs von Titisee befindet sich das wenig beachtete, 1,2 Hektar große Naturdenkmal Toteisloch. Während Tag für Tag Tausende Besucher dem Ufer des Titisees zustreben, verirrt sich kaum einmal jemand zum Toteisloch. Das Naturdenkmal wurde im Jahr 1961 ausgewiesen. Das ca. 200 mal 50 Meter große und 10 bis 12 Meter tiefe Toteisloch ist auch ein Geotop.

Der Schwarzwaldverein hat im Jahr 2011 eine Informationstafel beim Toteisloch aufgestellt. Das wie eine zugewachsene Kiesgrube aussehende große Loch entstand am Ende der letzten Eiszeit vor ca. 20.000 Jahren. Der Feldberggletscher ließ damals in der Nähe des heutigen Bahnhofs von Titsee einen riesigen Eisbrocken zurück. Der Eisbrocken wurde relativ rasch zusedimentiert. Damit verzögerte sich das Abschmelzen des Eises. Nach dem Abschmelzen entstand eine Hohlform, deren Sedimentdecke schließlich einbrach. 

Donnerstag, 18. September 2014

Hochmoor auf der Hornisgrinde gehört zu den 18 schönsten Moorlandschaften Deutschlands


Die renommierte Heinz-Sielmann-Stiftung, eine im Jahr 1994 gegründete Stiftung bürgerlichen Rechts, sucht im Jahr 2014 die schönste Moorlandschaft Deutschlands. Zur Wahl stehen 18 Moorlandschaften, über die auf der Website der Heinz-Sielmann-Stiftung noch bis zum 30. September 2014 abgestimmt werden kann. Unter den 18 Moorlandschaften befindet sich auch das Hochmoor auf der Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds.

Die Heinz-Sielmann-Stiftung erläutert auf ihrer Website, dass das Hochmoor auf der Hornisgrinde von Natur aus unbewaldet ist. Das Moor hat eine Dicke von bis zu 5 Metern. Das Alter des Moores wird auf bis zu 6.000 Jahre geschätzt.

Samstag, 13. September 2014

Bereits 16 Gemeinden für Biosphärengebiet Südschwarzwald

Das zuständige Regierungspräsidium Freiburg hat am 08.08.2014 über den Stand der Planungen und Entscheidungen für ein zukünftiges Biosphärengebiet Südschwarzwald informiert. Demnach haben bereits 16 Gemeinden die weitere Teilnahme am Biosphärengebietsprozess beschlossen. Diese Gemeinden umfassen ca. ein Drittel der geplanten Gebietskulisse des Biosphärengebiets.

Noch bis Ende des Jahres 2014 können die Gemeinden über ihre Teilnahme am Verfahren zur Errichtung des Biosphärengebiets Südschwarzwald entscheiden. Das Biosphärengebiet Südschwarzwald soll sich zwischen Freiburg, dem Feldberg, dem Münstertal, dem Wiesental und dem Albtal erstrecken. Bereits positiv zum Biosphärengebiet geäußert haben sich die Gemeiden Horben, Bollschweil, Feldberg, Bernau, Aitern, Utzenfeld, Turnau, Böllen, Kleines Wiesental, Hausen im Wiesental, Steinen, Schopfheim, Wehr, Häg-Ehrsberg, Fröhnd, Schönau im Schwarzwald.
 

Freitag, 12. September 2014

Premiumweg "Wasser-, Wald und Wiesenweg" bei Calw, Teil 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg "Wasser-, Wald- und Wiesenweg" bei Calw. Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post sind wir dann losgewandert und bis zum Weiler Lützenhardt auf der Buntsandsteinhochfläche westlich des Nagoldtals gekommen.

Heute geht es an den zweiten Teil der Rundwanderung. Der Weg geht durch den Weiler Lützenhardt hindurch. Man taucht wieder in den Wald ein und erreicht die ersten Wiesen des Naturschutzgebiets Zavelsteiner Krokuswiesen. Die Krokusse sieht man selbstverständlich nur im zeitigen Frühjahr. Aber auch während der restlichen Zeit des Jahres bieten die teilweise wie Inseln im Wald gelegenen Wiesen einen schönen Anblick. Im Post vom 11.04.2010 ist der Krokusweg Bad Teinach-Zavelstein das Thema.

Montag, 8. September 2014

Premiumweg "Wasser-, Wald- und Wiesenweg" bei Calw, Teil 2

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Wasser-, Wald- und Wiesenweg bei Calw. Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Premiumweg. Im heutigen und im folgenden Post wollen wir im Verlauf des Wegs wandern.

Die Wanderung beginnt in Calw und verläuft im Uhrzeigersinn. Der Startpunkt des Wegs ist oberhalb des Stadtgartens in Calw. Vom Startpunkt steigt der Weg im Wald am Hang des Nagoldtals zunächst zum Gimpelstein an, einer Buntsandstein-Felsgruppe, die am Rand der hier Wimberg genannten Hochfläche liegt. Die Aussicht vom Gimpelstein ist etwas zugewachsen. Es ergibt sich ein eingeschränkter Blick in Richtung Osten über das Nagoldtal hinweg zum Gäu.

Donnerstag, 4. September 2014

Premiumweg "Wasser-, Wald- und Wiesenweg" bei Calw, Teil 1

Seit dem August 2014 hat der Schwarzwald einen weiteren vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Premiumweg, den Wasser-, Wald und Wiesenpfad bei Calw. Der 13,4 Kilometer lange Weg beschreibt eine Acht zwischen Calw und Bad Teinach-Zavelstein.

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat dem Weg 45 Erlebnispunkte gegeben. Damit ist dieser Weg zur Zeit der Premiumweg im Schwarzwald mit der kleinsten Erlebnispunktzahl. Maßgebend hierfür ist sicher auch die Führung des Wegs auf längeren Abschnitten durch langweilige Wirtschaftswälder.