Mittwoch, 8. Oktober 2014

Der Hasenhorn-Turm bei Todtnau

Der Hasenhorn-Turm gehört zu den jungen Aussichtstürmen des Schwarzwalds. Der im Jahr 2009 errichtete Turm befindet sich auf dem Hasenhorn, dem Hausberg von Todtnau nur wenige Kilometer südwestlich des Feldbergs.

Vom jederzeit zugänglichen Hasenhorn-Turm hat man eine sehr abwechslungsreiche Sicht auf die Bergwelt des südwestlichen Schwarzwalds. Panoramatafeln bei der überdachten Aussichtsplattform zeigen die wichtigsten sichtbaren Berge.

Der Hasenhorn-Turm befindet sich auf dem Hasenhorn-Gipfel in einer Höhe von 1.156 m ü NN. Die 15 m² große Aussichtsplattform steht 15,5 Meter über Grund. Hinauf führt eine Stahltreppe mit 81 Stufen.


Wie kommt man hin?
Am bequemsten ist es, mit der Hasenhorn-Bahn, einem Doppelsessellift, von Todtnau hinauf zum Gasthaus am Rabenfelsen zu fahren. Todtnau liegt an der B 317 von Lörrach zum Feldberg. Bei der Talstation der Hasenhorn-Bahn befinden sich kostenlose Parkplätze. Zwischen Zell im Wiesental (S-Bahn Basel) und Todtnau verkehren Linienbusse im Halbstundentakt. Stundentakt besteht zwischen Todtnau und Titisee über den Feldberg. 

Die Bergstation der Hasenhorn-Bahn liegt auf einer Höhe von 1.026 m ü NN. Somit verbleiben noch 130 Höhenmeter bis zum Aussichtsturm, die man zu Fuß bewältigen muss. Der Weg zum Hasenhorn-Turm ist ab der Bergstation der Sesselbahn beschildert. Man folgt hierbei dem neuen Premiumweg "Turmsteig".     

Hier gibt es eine Übersicht über alle Aussichtstürme des Schwarzwalds.

Der Hasenhorn-Turm auf dem 1.156 m ü NN hohen Hasenhorn bei Todtnau gehört zu den jungen Aussichtstürmen des Schwarzwalds.

Panoramatafeln zeigen die wichtigsten Berge, die vom Hasenhorn-Turm aus sichtbar sind.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Nordnordwesten: Tief unten und im Bild nicht sichtbar ist der Talgrund des Wiesentals bei Todtnau. Der Fluss Wiese fließt von rechts nach links. Links unten im Bild sieht man ein paar etwas höhergelegene Häuser von Todtnau. Oberhalb dieser Häuser liegt der zu Todtnau gehörende Ort Aftersteg. Der Todtnauer Wasserfall befindet sich - im Bild nicht sichtbar - im Taleinschnitt rechts von Aftersteg. Rechts oben im Bild erstreckt sich das Hochtal von Todtnauberg.  
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Osten: Sichtbar ist die Lichtung des Gisiboden. Dort befinden sich eine Sommerweide und ein Gasthaus. Der Gisiboden ist auf einem schmalen Sträßchen von Todtnau-Geschwend aus zu erreichen.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Ostnordosten: Links im Bild erhebt sich der bewaldete Silberberg. Links im Hintergrund ist der Feldberg-Seebuck mit seinem Turm.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Nordosten: Hinten im Bild erstreckt sich das Feldberg-Massiv mit dem Höchsten links und dem Seebuck rechts. Unten im Bild verläuft der oberste Wiesental mit dem zu Todtnau gehörenden Ort Brandenberg.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Ostsüdosten: Im Hintergrund erhebt sich der bewaldete, 1.310 m ü NN hohe Blößling.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Süden: Man blickt hier in das Tal von Präg, den sogenannten Präger Gletscherkessel. Dort stießen in der Eiszeit gleich sieben Gletscher aufeinander, weltweiter Rekord. Das gesamte hier sichtbare Gebiet bis zum Hasenhorn-Turm ist Naturschutzgebiet. Das NSG Präger Gletscherkessel ist hinter dem NSG Feldberg das zweitgrößte Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg. Am Horizont links hinten ist der Hochkopf, auf dem sich ebenfalls ein Aussichtsturm befindet.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Westen: In der Bildmitte im Hintergrund erhebt sich der Belchen, der alpinste Berg des Schwarzwalds.
Blick vom Hasenhorn-Turm in Richtung Südwesten: Man sieht das Mittlere Wiesental und seine Bergwelt. Links hinten erhebt sich der Zeller Blauen nördlich von Zell im Wiesental.

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