Freitag, 26. April 2013

Murgleiter von Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden (Teil 2)

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum allerersten Abschnitt der Murgleiter, eines 110 Kilometer langen Weitwanderwegs im Nordschwarzwald.
  
Im vorangegangenen Post sind wir beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels gestartet und bis zum Luisenbrunnen am Hang des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein gekommen. 

Heute geht es vollends hinauf auf diesen Berg mit der Burgruine Alt-Eberstein. Der Turm der Burgruine dient heute als Aussichtsturm. Dorthin führt ein 100 Meter langer Abstecher von der Murgleiter. Man überquert dann die Gipfelkuppe des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein, kommt an einem markanten Felsen mit Loch vorbei und erreicht den Aussichtspunkt des sogenannten Verbrannten Felsens. Dann steigt man langsam in die romantische Wolfsschlucht hinab und schließlich hinauf zum Bergsattel zwischen dem Berg bei der Burgruine Alt-Eberstein und dem Merkurberg. Der Abschnitt der Murgleiter zwischen dem Anfangspunkt beim Unimogmuseum und dem Bergsattel vor dem Merkurberg ist ca. 12,5 Kilometer lang.

Montag, 22. April 2013

Murgleiter von Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden (Teil 1)

Die Murgleiter ist ein Weitwanderweg mit fünf Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 110 Kilometern im Nordschwarzwald. Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumweg zertifiziert. Die akutelle Zertifizierung ist gültig bis zum Jahr 2014.

Die Murgleiter beginnt in Bad Rotenfels, einem Stadtteil von Gaggenau und endet auf dem Schliffkopf bei der Schwarzwaldhochstraße. Der Wortteil "Leiter" ist nicht umsonst gewählt. Denn mehr als bei den anderen Weitwanderwegen im Schwarzwald gilt es im Verlauf des Murgleiter, große Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Murgleiter steigt in ständiger Folge an den Hängen des Murgtals hinauf und auch wieder hinunter.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir die erste Hälfte der ersten Tagesetappe der Murgleiter vom Anfangspunkt beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden. Dieser Wegabschnitt hat eine Länge von ca. 12,5 Kilometern. Wie bei allen Abschnitten im Verlauf der Murgleiter sind beachtliche Höhenunterschiede zu bewältigen, nicht an einem Stück, sondern in stetem Auf und Ab.

Mittwoch, 17. April 2013

Alpiner Weg, Dickener Schlössle und Baiersbach bei Calw-Holzbronn (Teil 2)

Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog über eine kleine Wanderung bei Calw-Holzbronn, die zu einigen Merkwürdigkeiten der Natur führt. Dazu gehören die Buntsandsteinfelsen beim ehemaligen Dickener Schlössle und der naturbelassene Baiersbach, einer der zahlreichen Seitenbäche der Nagold. Zu den Besonderheiten der Wanderung gehört auch der sogenannte Alpine Weg, der im Bereich der Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle über zwei Leitern führt.

Etwas sonderbar mutet jedoch an, dass keine dieser Natursehenswürdigkeiten in irgendeiner Form unter Schutz steht. Das ist schade, denn der mit Buntsandsteinfelsen übersähte Hang beim Dickener Schlössle und auch der Baiersbach sind wie Naturinseln inmitten teilweise intensiv fortwirtschaftlich genutzter Wälder.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog sind wir bis zu den Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle gekommen. Der Alpine Weg verlässt nun diesen Bereich. Der Pfad führt am Hang des Nagoldtals entlang abwärts bis zu einem Forstweg. Dort befindet sich der Wegweiser "Totenweg". 

Montag, 15. April 2013

Alpiner Weg, Dickener Schlössle und Baiersbach bei Calw-Holzbronn (Teil 1)

Das Nagoldtal und seine Seitentäler bergen manche Überraschung. Naturbelassene Bäche, Felsen und teilweise ursprüngliche Wälder zeichnen diese Region im nordöstlichen Teil des Schwarzwalds aus.

Die kleine Wanderung, die im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog vorgestellt wird, führt zu drei Merkwürdigkeiten auf der östlichen, der orographisch rechten Seite des Nagoldtals südlich der Einmündung des Teinachtals und nördlich von Calw-Holzbronn.

Die eine Merkwürdigkeit sind die Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle. Von einem Schlössle ist hier allerdings nichts mehr zu sehen. Die zweite Merkwürdigkeit ist der "Alpine Weg" genannte Pfad, der durch das Gewirr der Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle verläuft. Im Verlauf dieses Pfads befinden sich eine Eisenleiter und eine Holzleiter. Das ist ein für den Schwarzwald ganz seltenes Phänomen. Ansonsten gibt es solche Leitern im Schwarzwald, die an Klettersteige in den Alpen erinnern, so gut wie nicht. Selbst auf der Schwäbischen Alb gibt es im Vergleich dazu mehr Eisenleitern. Die dritte Merkwürdigkeit ist der Baiersbach, ein rechter Seitenbach der Nagold, der vollkommen naturbelassen über Felsstufen und über Moospolster seinen steilen Weg in das tief eingeschnittene Nagoldtal nimmt.

Dienstag, 9. April 2013

Nationalpark Nordschwarzwald ist ein weiteres Stück vorangekommen

Am 8. April 2013 ist das von der Landesregierung Baden-Württemberg beauftragte Gutachten zu einem Nationalpark im Nordschwarzwald der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In den kommenden Wochen sollen das Gutachten und das Thema Nationalpark Nordschwarzwald in den Landkreisen und Gemeinden vor Ort bei öffentlichen Veranstaltungen diskutiert werden. Daraufhin will die Landesregierung das Gesetzgebungsverfahren für einen Nationalpark Nordschwarzwald einleiten.

Die Landesregierung sieht sich in ihrer Auffassung durch das Gutachten bestätigt. Das Gutachten hält die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald für möglich. Unüberwindbare Hindernisse stehen der Einrichtung eines Nationalparks nicht entgegen. Wenigen Arbeitsplätzen in der Holzindustrie, die durch die Einrichtung des Nationalparks eventuell verlorengehen, stehen sehr viel mehr Arbeitsplätze im tertiären Sektor gegenüber, die als Folge der Einrichtung eines Nationalparks geschaffen werden.