Freitag, 26. Oktober 2012

Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde

Am südöstlichen Rand des Hochplateaus der Hornisgrinde, des höchsten Bergs des Nordschwarzwalds, befindet sich der Dreifürstenstein. Dieser Felsen aus Buntsandstein ist nicht so sehr wegen seiner natürlichen Erscheinung bekannt. Vielmehr grenzten auf dem Dreifürstenstein einst drei Herrschaftsterritorien aneinander. Die Spuren davon sind heute noch sichtbar.

Eine neugestaltete Informationstafel neben dem Dreifürstenstein macht es einfach, die noch deutlich vorhandenen Spuren auf dem Felsen zu deuten. Auf dem Dreifürstenstein grenzten das Herzogtum Württemberg, die Markgrafschaft Baden und das Fürstbistum Straßburg aneinander. Dies war gleichzeitig der höchste Punkt Württembergs. Neben den Grenzen der drei Territorien befinden sich ein Nordpfeil, die Wappen der drei Territorien sowie eine Inschrift der Universität Hohenheim auf  dem Felsen.

Montag, 22. Oktober 2012

Das Mummelseetor des Westwegs

Der Westweg, der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds, ist von den Touristik-Fachleuten im Jahr 2008 mit einer Besonderheit ausgestattet worden. Dies sind die sogenannten Infoportale, 11 an der Zahl, die ungefähr gleichmäßig über den ganzen Verlauf des Westwegs verteilt sind.

Eines dieser Portale ist das Mummelseetor. Es befindet sich direkt beim Mummelsee, dem bekanntesten See des Nordschwarzwalds. Von den Parkplätzen an der Schwarzwaldhochstraße beim Mummelsee folgt man dem Westweg wenige Meter bis zur Mummelseekapelle in der Nähe des Südostufers des Mummelsees. Neben der Kapelle befindet sich das Mummelseetor.

Wie bei allen Portalen im Verlauf des Westwegs befinden sich auch beim Mummelseetor an den Innenwänden Informationen zu den Wegstrecken beidseits des Portals. Auf dem Boden befindet sich eine schematische Darstellung des Westwegverlaufs mit den Standorten der einzelnen Portale. Das Mummelseetor befindet sich im Verlauf der vierten Etappe des Westwegs (vom Ausgangspunkt Pforzheim an gezählt). Die vierte Etappe verläuft von Unterstmatt bis zur Alexanderschanze.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hochmoor Hirschbäder (Zweiseenblickmoor) beim Feldberg


Der Bergkamm zwischen dem Schluchsee bzw. dem Schwarzatal und dem Tal der Menzenschwander Alb, ein Ausläufer des großen Feldbergmassivs, beinhaltet an einer seiner höchsten Stellen ein Hochmoor. Dieses Hochmoor hat den Namen Hirschbäder. Ein anderer Name ist Zweiseenblickmoor, nach dem Aussichtspunkt Zweiseenblick, der sich ganz in der Nähe befindet.

Das Hochmoor Hirschbäder befindet sich innerhalb des Naturschutzgebiets Feldberg. Das Hochmoor wie auch der Moorrandwald sind zusätzlich auch als Biotope gemäß dem Landeswaldgesetz geschützt. Das Hochmoor hat eine Fläche von 1,7 Hektar, der Moorrandwald hat eine Fläche von 3,2 Hektar. Das Hochmoor Hirschbäder ist zusammen mit dem Scheibenlechtenmoos und dem Feldseemoor eines von drei Hochmooren im Naturschutzgebiet Feldberg.

Freitag, 12. Oktober 2012

Von der Feldberg-Passhöhe zum Zweiseenblick

Dies ist eine sehr beliebte Wanderung im weiteren Feldbergmassiv. Zwar kann man vom Ziel der Wanderung, dem Zweiseenblick, wegen des zunehmenden Baumbewuchses nur noch einen See sehen. Das wird jedoch mehr als wettgemacht durch die vielen Ausblicke auf das hintere Menzenschwander Tal, die man unterwegs hat.

Die Wanderung verläuft vollständig innerhalb des Naturschutzgebiets Feldberg. Die Wanderung führt kurz vor dem Zielpunkt am Rand eines Moors entlang. Dieses kaum bekannte Moor heißt Hirschbäder oder auch Zweiseenblickmoor. Für dieses überraschend schöne Hochmoor reservieren wir in diesem Blog einen eigenen, den folgenden Post.

Samstag, 6. Oktober 2012

Aussicht von der Schnepfhalde bei Menzenschwand

Die Schnepfhalde ist ein 1.299 m ü NN hoher Berg im Südschwarzwald zwischen dem Schluchsee im Osten und dem Tal der Menzenschwander Alb im Westen. Mit Ausnahme einer kleineren Fläche westlich des Gipfels ist die Schnepfhalde bewaldet.

Die Aussicht von der Schnepfhalde ist somit nur in Richtung Westen möglich. Ein Besuch des Schnepfhaldegipfels lohnt sich außer wegen der Aussicht auch wegen der Zwergstrauchheide auf der Westseite des Gipfels. Diese Zwergstrauchheide ist mit einer Fläche von 3,5 Hektar als Biotop gemäß dem Landeswaldgesetz ausgewiesen.

Montag, 1. Oktober 2012

Scheibenlechtenmoos bei Menzenschwand

Das Scheibenlechtenmoos befindet sich innerhalb des Naturschutzgebiets Feldberg, des größten Naturschutzgebiets in Baden-Württemberg. Es ist eines von drei Hochmooren, die Bestandteil des Naturschutzgebiets Feldberg sind. Die anderen beiden Hochmoore sind das Feldseemoor und das Hochmoor Hirschbäder (Zweiseenblickmoor). 

Bis zum Jahr 1991 war das Scheibenlechtenmoos durch ein eigenes kleines Naturschutzgebiet geschützt. Dann wurde das Naturschutzgebiet Feldberg beträchtlich vergrößert. Die Grenze des Naturschutzgebiets Feldberg befindet sich seit dem Jahr 1991 unmittelbar südlich des Scheibenlechtenmoos.