Freitag, 30. April 2010

Aussicht vom Turm des Freiburger Münsters

Die Großstadt Freiburg befindet sich an der Nahtstelle von Schwarzwald und Oberrheinischer Tiefebene. Das Freiburger Münster befindet sich in der Altstadt, etwas abgerückt vom zentralen Straßenkreuz.

Das Freiburger Münster gehört zu den bedeutendsten Kirchen Deutschlands. Der 116 m hohe Turm des Freiburger Münsters wurde bereits im Mittelalter fertiggestellt. Manche sagen sogar, es sei der schönste Turm der Welt.

Zur Zeit (Frühjahr 2010) ist der Hauptturm des Freiburger Münsters eingerüstet. Das freitragende Gerüst wird wohl noch einige Jahre erhalten bleiben. Trotz Gerüst kann man den Turm besteigen. Die Aussicht vom Turm wird durch das Gerüst nur unwesentlich beeinträchtigt.

Montag, 26. April 2010

Der Titisee (Teil 2)


Im Post vom 24.04.2010 in diesem Blog war der Titisee als Naturphänomen das Thema. Im heutigen Post geht es darum, was der Mensch aus dem Titisee gemacht hat sowie darum, wie sich der See den Touristen heute präsentiert.

Der Titisee behört zu den bekanntesten Naturzielen des Schwarzwalds und ganz Deutschlands. Praktisch täglich findet man im Ort Titisee und am Nordostufer des Sees eine große Touristenschar vor. Auffallend ist der hohe Anteil der Besucher aus Übersee.

Vor diesem Hintergrund gibt es überhaupt keine Einwände, dass das Nordostufer des Sees vornehmlich dem Tourismus gewidmet ist. Im Gegenzug erwartet man jedoch, dass die übrigen Ufer des Sees einigermaßen naturbelassen sind bzw. dass alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen Zustand wiederherzustellen.

Sonntag, 25. April 2010

Gehört der Feldberg zu den TopTen-Bergen Deutschlands?

Wenn man den Schwarzwald ein wenig kennt, ist man geneigt, die Frage sofort mit Ja zu beantworten. Hier geht es aber um das Ansinnen des MDR, aus 33 Vorschlägen die 10 beliebesten Berge Deutschlands auswählen zu lassen. Und der Feldberg im Schwarzwald ist einer der 33 Kandidaten.

Samstag, 24. April 2010

Der Titisee (Teil 1)


Mit dem Titisee, dem größten natürlichen See im Schwarzwald, wollen wir uns unter zwei unterschiedlichen Blickwinkeln befassen. 

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um den See als solchen. Im folgenden Post in diesem Blog geht es um den aktuellen Zustand des Sees. Hierbei gibt es dann auch einige (konstruktive) Kritik.

Mit einer Seefläche von 1,1 km² und einer größten Tiefe von 46 m ist der Titisee der größte natürliche und wahrscheinlich auch der bekannteste See des Schwarzwalds. Nur der Schluchsee ist noch größer. Jedoch wurde der Schluchsee erst durch die künstliche Stauung auf seine heutige Größe gebracht.

Montag, 19. April 2010

Standseilbahnen, Schrägaufzüge und Seilbahnen im Schwarzwald


Insgesamt vier Standseilbahnen und Schrägaufzüge für den öffentlichen Verkehr gibt es im Schwarzwald. Die Turmbergbahn bei Karlsruhe-Durlach befindet sich bereits außerhalb der naturräumlichen Obereinheit des Schwarzwalds. Die Unterscheidung zwischen einer Standseilbahn, einem Schrägaufzug und einem schrägen Lift ist für die Praxis weniger von Bedeutung. Maßgebend für den jeweils angewandten Begriff sind die nationalen und internationalen Vorschriften, unter denen die jeweilige Bahn fährt.

Im Schwarzwald gibt es auch drei Kleinkabinenbahnen sowie mehrere Sessellifte.

Donnerstag, 15. April 2010

Naturschutzgebiet Hesel-, Brand- und Kohlmisse bei Oberreichenbach


Unter dem etwas umständlichen Namen "Hesel-, Brand- und Kohlmisse" verbirgt sich ein Naturschutzgebiet, das ein leicht vermoortes Waldgebiet im nordöstlichen Schwarzwald schützt.

Der Begriff "Misse" ist vielen Menschen nicht bekannt. Eine Misse ist ein schwaches Moor. Der Unterschied zwischen einer Misse und einem Moor ist die Dicke der Torfschicht. Bei einer Misse ist die Torfschicht nur maximal 30 bis 40 Zentimeter dick. Dies ermöglicht es verschiedenen Pflanzenarten, über die Wurzeln weiterhin Kontakt zum mineralhaltigen Boden aufzunehmen. Bei einem Hochmoor ist die Torfschicht so dick, dass die Wurzeln der Pflanzen nicht mehr bis zum Boden durchkommen.

Sonntag, 11. April 2010

Krokusweg bei Bad Teinach - Zavelstein


Der vier Kilometer lange Krokusweg führt als Rundweg durch das Naturschutzgebiet Zavelsteiner Krokuswiesen sowie durch den Ort Zavelstein mit der Burg. Zavelstein ist ein Ortsteil von Bad Teinach und befindet sich auf der Buntsandsteinhochfläche zwischen dem Nagold- und dem Teinachtal. Man erreicht Zavelstein, indem man von der B 463 im Nagoldtal nach Westen auf die K 4306 abbiegt. Diese Straße führt am Hang des Teinachtals aufwärts nach Zavelstein. Parkplätze gibt es im Ortszentrum etwas oberhalb des Marktplatzes bei der Krokusstraße. 

Donnerstag, 8. April 2010

Bruderhöhle bei Hirsau


Die Bruderhöhle am Westhang des Nagoldtals bei Calw-Hirsau ist mehr Fels als Höhle. An diesem steilen Hang oberhalb der Calwer Teilorte Hirsau und Ernstmühl treten viele Bundsandsteinfelsen ans Tageslicht, von denen einer die Höhle beherbergt. Der Name der Höhle leitet sich wahrscheinlich vom nahen ehemaligen Kloster Hirsau ab. Die Höhle diente möglicherweise während kriegerischer Zeiten den Mönchen als Unterschlupf.

Die Entstehung der Höhle ist auf die unterschiedliche Verwitterungsneigung der übereinanderliegenden Buntsandsteinschichten zurückzuführen. Diesen Effekt bezeichnen die Fachleute als Wabenverwitterung. Die Höhle befindet sich im Bereich des Mittleren Buntsandsteins an der Grenze zwischen dem Oberen Hauptbuntsandstein und dem Oberen Geröllhorizont.

Sonntag, 4. April 2010

Aussicht vom Hohlohturm bei Gernsbach-Kaltenbronn


Der Hohlohturm befindet sich an der höchsten Stelle der großen Buntsandsteinplatte zwischen dem Murgtal im Westen und dem Enztal im Osten in einer Höhe von 984 m ü NN. Das garantiert eine weite Sicht ohne Hindernisse in alle Richtungen.

Bereits beim Anstieg zum Turm und noch mehr von der Aussichtsplattform aus sucht man die hohen Bäume, die vor Jahrzehnten noch die Sicht am Turm versperrten, jedoch vergebens. Die Stürme der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts sowie zuletzt noch der Orkan Lothar im Jahr 2001 fegten in der Umgebung des Turms ganze Waldflächen weg. Man tut es sich jedoch zu einfach, nur den Stürmen die Schuld an den heutigen Kahlflächen zuzuschieben. Die Stürme hatten leichtes Spiel, denn der Wald bestand zum größten Teil aus nicht standortgerechten flachwurzelnden Fichtenbeständen.