Donnerstag, 30. September 2010

Feldbergsteig - ein Weg der Superlative


Über die Gipfel und durch die Berghänge des Feldbergs führt der neue Feldbergsteig. Er bietet ein Naturerlebnis der Spitzenklasse.

Einigermaßen gut zu Fuß sein sollte man schon, wenn man den Feldbergsteig begeht. Seine Länge beträgt 12 Kilometer. Es gibt mehrere Anstiege, der letzte Anstieg vom Feldsee hoch zum Feldbergpass kann ganz schön anstrengen. Der Feldbergsteig wurde vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumweg ausgezeichnet. Er erhielt eine Erlebnispunktzahl von 77 Punkten.

Start- und Endpunkt des Wegs ist am Feldbergpass. Der Weg führt hoch zum Seebuckgipfel des Feldberg, dann über den Grüblesattel zum Feldberg-Höchsten. Von dort wird zur St. Wilhelmer Hütte abgestiegen. Anschließend führt der Weg auf die wilde Nordseite des Feldbergs, zuerst in das Zastler Loch mit der Zastler Hütte. Ein weiterer Anstieg leitet hinüber zur Baldenweger Hütte. Entlang eines wilden Bachlaufs geht es von dort nach Nordosten abwärts und später horizontal und fallend zum Feldsee. Der letzte Teil des Feldbergsteigs führt vom Feldsee durch den Bannwald Feldseewald hinauf zum Feldbergpass.


Hier gibt es eine Übersicht über alle Premiumwege im Schwarzwald.

Gleich beim Haus der Natur am Feldberg liegt der Startpunkt des Feldbergsteigs.

Unterwegs ist immer wieder diese Markierung des Feldbergsteigs zu finden.
Blick vom Südhang des Seebuck auf das oberste Wiesental
Blick vom Grüblesattel auf den Baldenweger Buck des Feldberg
Blick vom Feldberg-Höchsten in Richtung Südwesten, der Belchen ist rechts im Hintergrund.
Zwischen der St. Wilhelmer Hütte und der Zastler Hütte kommt man am Bannwald Napf vorbei. Die Fichtenbestände sterben infolge des Borkenkäferbefalls großflächig ab.
Die Baldenweger Hütte im Norden des Feldbergs
Ursprünglicher Bachlauf auf der Nordseite des Feldbergs
Im Bannwald Feldseewald oberhalb des Feldsees

     

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